Betreuerin stand im Tor

Claudia Thiede (SGW, M.) machte gegen Elmshorn ein gutes Spiel und war neben Louisa Schröder (4 Tore) mit sechs Treffern die erfolgreichste Torschützin ihres Teams. Foto: rp

Handball: Trotz der Verletzung von Torfrau Kristina Peters siegten die TVF-Damen gegen Ahrensburg - Erfolg auch für SGW

Von Rainer Ponik.
Nach fünf sieglosen Partien in Folge fehlte den Handballerinnen der SG Wilhelmsburg sogar gegen den Tabellenvorletzten Elmshorn anfangs das Selbstbewusstsein. Angriffe wurden überhastet abgeschlossen und in der Abwehr kam man oft einen Schritt zu spät. So lag die SGW zur Halbzeit mit 10:12 zurück.
Coach Sven Petersen reagierte und stellte die Abwehr um. Fortan ließen Claudia Thiede und Antje Napp in der Deckungsmitte kaum noch gegnerische Torabschlüsse zu. Auch im Vorwärtsgang lief es nach der Pause besser. Kein Wunder, dass sich das Blatt wendete. Bis zum Schlusspfiff konnten die Wilhelmsburgerinnen noch einen sicheren 26:19-Sieg herauswerfen. „Vielen ist heute ein Stein vom Herzen gefallen“, freute sich auch Sven Petersen. Am kommenden Sonnabend steht die SGW in Halstenbek allerdings vor einer ungleich schwierigeren Aufgabe.
Lokalrivale TV Fischbek eilt indes weiter von Sieg zu Sieg. Im Spiel gegen den Ahrensburger TSV II ließ der Tabellenzweite nichts anbrennen. Selbst als Stammtorhüterin Kristina Peters nach einer Fingerverletzung ausfiel und Betreuerin Kerstin Lorenzen sich zwischen die Pfosten stellte, änderte sich nichts. Die Fischbekerinnen zeigten sich unbeeindruckt, kombinierten flüssig und siegten schließlich deutlich mit 32:23-Toren.
„Meine Spielerinnen ziehen zurzeit richtig gut mit und zeigen, dass sie jedes Spiel gewinnen wollen“, lobte Jonas Kaucikas seine Mannschaft. Ob das auch im Spitzenspiel am kommenden Sonnabend (20 Uhr, Neumoorstück) gegen Tabellenführer AMTV gelingt?
Auch für die Fischbeker Herren steht am Sonnabend (18 Uhr, Neumoorstück) einiges auf dem Spiel – allerdings unter umgekehrten Vorzeichen. Denn sollte das seit fünf Spielen sieglose Team von Roman Judycki auch die Partie gegen den Tabellenvorletzten Altrahlstedt verlieren, befände sich der TVF selbst in akuter Abstiegsgefahr.
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