Beim Girls-Cup fielen 467 Tore

Auch die jungen Fußballerinnen vom SC Vier- und Marschlande (rote Trikots) und VSV Hedendorf-Neukloster kämpften in der Endrunde mit großem Eifer um den Sieg. Foto: rp

Fußball: 1. FFC Elbinsel richtete wieder großes Turnier aus

Von Rainer Ponik.
Über 100 Frauen- und Mädchenteams kickten in den Bezirkssporthallen an der Dratelnstraße beim Girls-Cup 2014, den der 1.FFC Elbinsel Wilhelmsburg bereits zum 7. Mal ausrichtete. Nachdem Frauen und B-Mädchen bereits am Jahresende aufeinander trafen, zeigten C-,
D-, E- und F-Mädchen aus ganz Norddeutschland an den letzten beiden Wochenenden ihr Können.
Langeweile kam an den vier Spieltagen nicht auf, die rund 1.000 Zuschauer sahen viele spannende Spiele. Zudem fielen in den 225 Partien insgesamt 467 Tore. Im Finale der 13- bis 14-jährigen C-Mädchen musste sich Vorjahressieger SC Stern 1900 Berlin dem JFV Borstel-Luhdorf diesmal knapp geschlagen geben. Bei den D-Mädchen ging der Sieg indes an Titelverteidiger FSV Schwerin, der sich im Endspiel verdient gegen den SC Eilbek durchsetzen konnte.
Dern Titel bei den E-Mädchen holte der Storkower SC. Im Finale besiegten die neun- und zehnjährigen Brandenburgerinnen die junge Mannschaft vom SC Vier- und Marschlande.
Zum Glück gelang es dem SCVM eine Woche später doch noch, wenigstens einen Girls-Cup in Hamburg zu behalten, denn die F-Mädchen aus dem Hamburger Südosten setzten sich in der Endrunde der jüngsten Fußballerinnen knapp gegen den VSV Hedendorf-Neukloster und den VfL Pinneberg durch.
Obwohl die Mädchen mit großem Einsatz und Ehrgeiz bei der Sache waren, ging es auf dem Hallenparkett zumeist sehr fair zu. „In dieser Hinsicht können die Mädels für gleich-altrige Jungen ein echtes Vorbild sein“, findet nicht nur der frühere DFB-Schiedsrichter Carsten Byernetzki, der seit einiger Zeit Pressesprecher des Hamburger Fußball-Verbandes ist und es sich nicht nehmen ließ, bei der beliebten Veranstaltung auf der Elbinsel vorbeizuschauen.
Ein großer Dank aller beteiligten Vereine ging natürlich an Turnierleiter Trygve Radtke und das rund 30-köpfige Helferteam des FFC. Das Turnier um den Girls-Cup hat sich längst zu einem der beliebtesten Mädchenfußball-Events im Norden gemausert.
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