Baskets hoffen auf die Rückrunde

Harburgs Mannschaftskapitänin Dorit Pulmer will mit ihrem Team eine erfolgreiche Rückrunde spielen. Foto: rP

SG Harburg ist Tabellenletzter, Coach Arne Birkner bleibt gelassen –
Systemumstellung braucht Zeit

RAINER PONIK.
Eine Woche nach der verheerenden 28:94-Pleite gegen Tabellenführer SC Alstertal-Langenhorn präsentierten sich die Regionalliga-Basketballerinnen der SG Harburg einerseits deutlich verbessert. Andererseits mussten sich Arne Birners Schützlinge aber auch 1860 Bremen mit 50:66 geschlagen geben. Ohne Karen Peters (Urlaub), Luisa Rahn (Trommelfellriss) und Silke Garthmann (privater Termin) konnten die Baskets den Gästen nur eine Halbzeit lang Paroli bieten.

Nach Rückzug mehrerer
Teams: Saison ohne Absteiger


„Wir haben gut mitgehalten und zeitweilig geführt, aber am Ende fehlte einfach die Kraft“, zog Trainer Arne Birkner, dem erneut nur ein Mini-Aufgebot von acht Spielerinnen zur Verfügung stand, nach der vierten Saisonniederlage eine erste Bilanz. Spätestens nach dem Ausscheiden ihrer an diesem Tage einzigen Spielmacherin Sandra Knauer, die nach ihrem fünften Foul den Platz verlassen musste, war für die Baskets die Messe gelesen.
Obwohl die Harburgerinnen nach der erneuten Heimniederlage auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht sind, hat die Motivation von Arne Birkner nicht gelitten. „Als ich das Team übernommen habe, wusste ich, worauf ich mich eingelassen habe. Die Umstellung auf ein neues Spielsystem braucht seine Zeit. Bis zur Rückserie werden wir einen sicher einen deutlichen Schritt nach vorn machen“, glaubt der engagierte Coach fest an einen Erfolg.

Ina Bergmann mit 16 Punkten beste Korbschützin


Unter großem Zeitdruck steht der Trainer nicht, denn nach dem Rückzug mehrerer Konkurrenzteams wird es in der laufenden Spielzeit keinen Absteiger geben. Beste Korbschützin gegen Bremen war Ina Bergmann, die insgesamt 16 Punkte erzielte. Auch Kathrin Hübner und Annika Christen verdienten sich ein Sonderlob.

T

raining soll das Team
kombinationssicher machen


Da das nächste Punktspiel erst im kommenden Jahr stattfindet, bleibt viel Zeit für intensive Trainingseinheiten, die das verjüngte Team stärker und kombinationssicherer machen sollen. „Wenn wir dann im nächsten Jahr auch noch von Verletzungssorgen verschont bleiben, kommen wir bestimmt schnell wieder vom Tabellenende weg“, blickt Arne Birkner durchaus zuversichtlich in die sportliche Zukunft.
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