Basketball: Hungrige Haie vernaschen Lichterfelde

Till Tegeler (rechts) traf wieder einmal aus allen Lagen und bewies in den entscheidenden Situationen Nervenstärke. Foto: pr (Foto: Foto: pr)

Hittfeld Sharks starten mit 63:60-Sieg in die
neue Jugend-Bundesliga-Saison

Von Rainer Ponik.
Rund 250 Zuschauer wollten das erste Spiel der Hittfeld Sharks in der diesjährigen Junioren Basketball-Bundesliga-Saison gegen den TuS Lichterfelde „live“ miterleben. Die Haie erwischten den besseren Start und lagen Dank ihres schnellen und druckvollen Angriffsspiels, das von den Berliner Gästen häufig nur durch Fouls gebremst werden konnte, schon früh mit 11:3-Punkten vorn.
Die Gäste konnten ihren Rückstand im zweiten Viertel aber nicht nur verkürzen, sondern bis zur Halbzeitpause sogar knapp mit 31:28 in Führung gehen. „Wir haben in dieser Phase häufig mit den Schiedsrichterentscheidungen gehadert. Darunter hat ein wenig die Konzentration gelitten“, sagt Sven Hector. Der Hittfelder Pressesprecher sah im dritten Durchgang dann aber wieder ein sehr ausgeglichenes Viertel. Während die Berliner erfolgreich das Hamburger Aufbauspiel störten, erkämpften sich die Hamburger zahlreiche Offense- und Defense-Rebounds.
Vor dem Beginn des letzten Spielabschnitts lag Lichterfelde noch knapp mit drei Punkten vorn, doch das sollte sich ändern. Vor allem die engagierte Verteidigung leitete drei Minuten vor Schluss mit einem von insgesamt sieben Ballgewinnen, die auf das Konto von Joshua Simon gingen, die Wende zum Sieg ein.
Nicht zuletzt aufgrund der Nervenstärke Till Tegelers, der in den Schlussminuten fünf von sechs Freiwürfen im Korb platzierte, führte dazu, das die Sharks die Begegnung am Ende doch noch mit 63:60 für sich entscheiden konnten. Beste Kornbschützen waren Till Tegeler (21), Joshua Simon (12) und Kristoffer von der Ohe (11). „Dass es uns trotz einer Vielzahl von Ballverlusten gelungen ist, einen Mitfavoriten unserer Vorrundengruppe zu schlagen, macht mich im Hinblick auf die nächsten Spiele recht zuversichtlich, weil wir durchaus noch besser spielen können“, war Shark-Coach Lars Mittwollen nach Spielende mit dem Saisonstart nicht unzufrieden.
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