Am Sonntag startet Europas größtes Radrennen

Am Sonntag steht die ganze Stadt wieder im Zeichen der Vattenfall Cyclassics. Foto: Upsolut/Hochzwei

Knapp 22.000 Teilnehmer treten bei den Vattenfall-Cyclassics an

Von Sabine Langner. HAMBURG-SÜD.
Um 7.30 Uhr fällt am Sonntag, 25. August, auf der Kennedybrücke der erste Startschuss für die 18. Vattenfall-Cyclassics. 168 Profis wollen die 246 Kilometer lange Strecke durch den Süden und Westen der Hansestadt unter die Räder nehmen. Daneben haben sich mehr als 22.000 „Jedermänner“ für die Distanzen von 55, 100 oder 155 Kilometer angemeldet. Damit Europas größtes Radrennen reibungslos über die Bühne gehen kann, sind große Teile der Stadt stundenweise für den Autoverkehr gesperrt.
Im Süderelberaum fahren die Radsportler, wie auch in den vergangenen Jahren, bis nach Holm-Seppensen und wieder zurück. Dementsprechend gesperrt ist von 6.30 Uhr bis 12 Uhr die Strecke von der Köhlbrandbrücke zum Ehestorfer Heuweg. Von 8.30 bis 13.45 Uhr ist die Strecke vom Veddeler Damm über die Hohe Schaar bis zur Brücke des 17. Juni gesperrt. Von 8.20 Uhr bis 13.15 Uhr geht die Sperrung weiter in Harburg. Betroffen sind die Winsener Straße, die Wilstorfer Straße, der Harburger Ring, die Harburger Schlosstraße und die Nartenstraße.
Den besten Blick auf die Sportler haben die Harburger erfahrungsgemäß am Ehestorfer Heuweg, weil die Steigung die Radler immerhin so langsam macht, dass man als Zuschauer einzelne Gesichter erkennen kann.
Wer einmal erleben will, wie unglaublich schnell die Profis im Sprint sein können, sollte sich gegen 12.50 Uhr an den Harburger Ring stellen. Hier wird die zweite Sprintwertung des Tages gemessen.
Übrigens: Sprintstar Marcel Kittel hat seinen Start bei den Cyclassics abgesagt. Der vierfache Etappensieger der vergangenen Tour de France leidet an einer Erkältung. Die deutschen Hoffnungen ruhen jetzt besonders auf André Greipel (Lotto Belisol), Gerald Ciolek (MTN Qhubeka) und John Degenkolb (Argos Shimano).
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