Abstiegsangst am Rabenstein

Zuversicht sieht anders aus: Alexander Reckewell. Foto: Düse

Fußball: Beim HSC kämpfen die Liga
und die Zweite um den Klassenerhalt

Von Waldemar Düse.
Ohne Punkte und ohne Tore in zwei Begegnungen ist der HSC 2014 in die Restrunde der Fußball-Bezirksliga Süd gestartet. Seit Wochen klebt die Ligamannschaft des Traditionsklubs vom Rabenstein auf dem ersten Abstiegsplatz fest. Und trotz eines in der Winterpause mit fünf Neuzugängen aufgefüllten Kaders war auch abseits der nack-ten Zahlen kein Fortkommen erkennbar.
„Für uns geht es nur um den Klassenerhalt.“ Immerhin hatte HSC-Trainer Alexander Reckewell schon in der Winterpause gezeigt, dass er sich trotz der neu hinzugekommenen Akteure von einigen Illusionen aus der jüngeren Vergangenheit verabschiedet hat. Und die Art und Weise der 0:2-Heimniederlage gegen den TSV Neuland müsste auch die letzten der wenigen Zuschauer auf dem Rabenstein eventueller Illusionen über höhere Ziele beraubt haben.
Trotz oder gerade wegen der vielen Neuen stand noch keine Mannschaft auf dem strapazierten Rasen. Ein Spiele drehender Teamgeist war nicht erkennbar. Nicht nur auf den manchmal schon ratlos wirkenden HSC-
Coach kommen schwere Monate zu. Auch das Verhältnis der Spieler untereinander ist nicht so, dass die im Kampf um den Klassenerhalt geforderten Eigenschaften „füreinander beißen, laufen, kämpfen und Gras fressen“ zum Tragen kommen.
Auch für den Fall, dass der Klassenerhalt geschafft werden sollte, stellt sich die drängende Frage: Wie weiter? Das weiß im HSC derzeit offensichtlich niemand. Einen tragfähigen Unterbau gibt es nicht. Die zweite Mannschaft ziert als Schlusslicht ihre Kreisliga-Staffel, die A-Jugend kickt in der Bezirksliga, eine Liga, die nur den gleichen Namen wie bei den Erwachsenen hat, bei weitem aber nicht die Qualität.
Ein klares Bekenntnis für die jetzige Konstellation im Liga-
bereich gibt es von den Verantwortlichen im HSC bislang nicht. Das macht die Aufgabe für das Trainergespann Alexander Reckewell/Savino Scarcelli nicht unbedingt leichter.
Am Sonnabend, 8. März, um 15 Uhr gastiert der ebenfalls abstiegsbedrohte BSV 19 auf dem Rabenstein. Die Bahrenfelder haben zuletzt gezeigt, dass sie die für ihre Lage entsprechende Spielart abrufen können.
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