"Abhaken das Ganze"

Zwar überspringt der HSCer Aissam Queslati (r.) Süderelbes Hüseyin Kiraz, aber Süderelbes Keeper Hendrik Opitz erwies sich wie fast immer als unüberwindlich. Foto: Düse

Fußball-Bezirksliga: HTB kommt bei Türkiye II nur zu einem 2:2-Remis

Von Waldemar Düse.
Die ersten Drei spielen nur unentschieden. Eigentliche eine wunderbare Gelegenheit für den Tabellenvierten HSC, zur Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga Süd aufzuschließen. Allein, der Favorit leistete sich gegen den Aufsteiger FC Süderelbe II eine unerwartete 1:2-Heimschlappe und verpasste die Chance.
„Nach dem Spiel war ich nervlich fertig. Diesmal ist einer für den anderen gelaufen“, deutete Süderelbes Trainer Michael Hinrichs einen aufreibenden Spielverlauf an. Der HSC ging durch Benjamin Fahrenholz in Führung. Mit zunehmender Spieldauer kämpften sich die Neugrabener immer besser in die Partie. Nico Reincke und Julian Scheibner versenkten Distanzschüsse im HSC-Gehäuse. Dass das Kunstleder anschließend bei weiteren HSC-Großchancen den Weg nicht ins Tor fand, lag am diesmal überragenden Gästekeeper Hendrik Opitz.
Somit konnten Panteras-Trainer Thomas Kurt das 0:0 seines Teams bei Este 06/70 und auch HTB-Coach Ingo Brussolo das 2:2 beim FC Türkiye II als nicht ganz so tragisch hinnehmen, zumal auch der Tabellenfünfte TSV Neuland beim ASV nicht über ein 0:0 hinauskam.
„In der vergangenen Saison hätte wir solch ein Spiel noch verloren“, konnte Brussolo dem Punkteverlust beim Wilhelmsburger Aufsteiger noch etwas Gutes abgewinnen. „Der Punkt für Türkiye war verdient, abhaken das Ganze.“ Überhaupt nicht gut war Brussolo auf den Spielleiter zu sprechen. Der habe, wie auch die Wilhelmsburger nach Spielende eingestanden, zwei klare Rote Karte gegen sie nicht gegeben. Tore: 0:1 Andreas Aschendorf, 1:1 Ahmet Ongun, 2:1 Abdullah Kocaman, 2:2 Anselm Schöneberg.
Während Einigkeit beim 0:3 bei Dersimspor (Tore: Kaoussou Bodian 2; Rojhat Kona) unter Wert geschlagen wurde, leistete sich der SV Wilhelmsburg eine peinliche 3:5-Heimschlappe gegen den Drittletzten Fatihspor.
„Das Ergebnis war glücklich, aber wir haben es uns erkämpft“, freute sich Grün-Weiss-Trainer Sven Siebert über das 1:1 bei Kosova. Die Wilhelmsburger erzielten dabei beide Treffer: 1:0 Besir Kasami, 1:1 Eigentor Burhan Bedrolli.
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