Zwölf Damen und ein Pop-up-Laden

Das kreative Damen-Dutzend: Harburger Künstlerinnen wollen mit ihrem Pop-up-Laden neuen Schwung und Farbe in die Harburger Innenstadt bringen. Foto: pr

Ein Dutzend kreative Frauen belebt ab 28. September die
Harburger Innenstadt mit Kunst und anderen schönen Dingen

Von Sabine Deh. Ein Dutzend kreativer Künstlerinnen, die allesamt aus dem Harburger Raum kommen, eröffnet am Sonntag, 28. September, unter dem Motto „Neunzig Tage!“ in der Bremer Straße 3 (Fußgängerzone an der Lüneburger Straße), einen gemeinsamen Pop-Up-Laden. Der Name ist Programm, denn das Geschäft wird nach drei Monaten wieder geschlossen.

Begrenzte Nutzung
der Geschäftsräume.

Mit einer großen Portion Pioniergeist und schier unerschöpflichen Tatendrang haben die Damen die Eröffnung ihres Shops am morgigen verkaufsoffenen Sonntag vorbereitet. Originell und zugleich erklärend, steht der Name „Neunzig Tage“ für die zeitlich begrenzte Nutzung der Geschäftsräume bis zum 30. Dezember 2014. Dieses ist typisch für einen Pop-up-Laden, der einen Leerstand bis zur nächsten Vermietung überbrücken kann. Anschließend verschwindet der Laden in der Versenkung, oder taucht an anderer Stelle mit neuer oder alter Besetzung wieder auf. Vor den Damen bot der Wilhelmsburger Künstler Mathias Lintl an gleicher Stelle für einige Wochen Musik in Form von „Plattenverkostungen“ an.

Pop-up-Laden Vorbild
ist Berlin.

Die Idee für die Einrichtung eines Pop-up-Ladens stammt aus der Hauptstadt Berlin und wurde für Harburg von Dagmar Overbeck und City-Managerin Melanie-Gitte Lansmann für den Süden der Hansestadt entdeckt. „Wir erhoffen uns, durch unsere Aktion dem Leerstand in der Harburger Innenstadt entgegenzuwirken“, so Melanie-Gitte Lansmann
Schnell waren mit Tanja Freitag (Taschen, Dekoartikel), Anette Wiese (Kinderjacken), Uschi Tisson (Souveniers), Birte Gutzki-Heitmann (Möbeltischlerin), Dorothee Adam (afrikanische Kunst, Michaela Skoeries (Kinderartikel), Kirsten Schulenburg (Seidenschals), Ingrid Goossen (Schmuck-Kartons), Christine Horstmann (Gürtel, Taschen), Susanne Körösi (Filz), Monika Oelrichs (Häkeltiere) und Hilke Jonas (feine Pappschachteln) zwölf Frauen gefunden, die Lust haben, den Laden an der Bremer Straße temporär mit Leben, Kunst und anderen schönen Dingen zu füllen.
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