Zum Jägerfeld: Bauarbeiten dauern noch bis Mai

An der Haltestelle Zum Jägerfeld ist das Warten auf den Bus kein Vergnügen. Seit einigen Tagen hat die Harburger Verwaltung eine Bank aufgestellt. Foto: sl

Bis dahin gibt’s an der Bushaltestelle keinen Unterstand

Olaf Zimmermann, Harburg.

Wer an Bushaltestelle Zum Jägerfeld in den 145er steigen möchte, hat es nicht leicht. Der Abfahrbereich ist seit Monaten eine Baustelle, weiß-rote Absperrgitter, aufgestapelte Gehwegplatten, daneben ein Haltestellenschild, aber kein Unterstand. Anwohner müssen dieses Provisorium vermutlich noch bis Mitte Mai ertragen.
Hintergrund: Im Wendebereich der Haltestelle befanden sich die Straße und die Straßenentwässerung in einem schlechten Zustand. Im August 2017 wurde die Haltestelle verlegt. Hamburg Wasser entfernte den Unterstand und startete mit der Sanierung. Die Arbeiten verzögerten sich, wurden aber Mitte November abgeschlossen. Die Haltestelle ging wieder in Betrieb – ohne Wartehäuschen.
Für Teil 2 der Sanierung, den Ausbau der Kehre, ist der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) zuständig. Dessen Zeitplan ist durcheinander geraten.
„Weil die vorlaufenden Arbeiten der Wasserwerke länger als geplant gedauert haben, hat sich unser Zeitfenster zum Weiterbauen geschlossen“, erläutert Christian Füldner, Sprecher der Wirtschafts- und Verkehrsbehörde, auf Anfrage. „Die Straßenbauarbeiten, die witterungsabhängig nun erst im März starten können, werden in zwei Bauphasen durchgeführt, die jeweils rund drei Wochen dauern. Zunächst wird die Straße erneuert. Danach folgt die Erneuerung der Fuß- und Radwege sowie der restlichen Flächen. Der Auto-, Fuß-, und Radverkehr wird weiterhin sicher möglich sein. Bushaltestellen werden provisorisch im Langenbeker Weg (Höhe Osterfeldweg) und im Jägerfeldweg bedient.“
Erst nach Abschluss der rund 250.000 Euro teuren Baumaßnahme wird der Fahrgastunterstand wieder aufgebaut. „Er kommt in jedem Fall wieder an den Standort hin“, verspricht Christoph Kreienbaum, Sprecher der zuständigen Hamburger Hochbahn AG.
Als Service für wartende Senioren hat das Bezirksamt an der Haltestelle seit 5. Februar eine Bank aufgestellt.
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