Zehn Jahre Niels-Stensen-Gymnasium

Bis 2022 sollen am Standort Haeckelstraße eine Sporthalle, eine Mensa sowie mehrerer Klassen- und Fachräume entstehen. Zehn Millionen Euro will der Katholische Schulverband dafür investieren. Foto: Katholischer Schulverband Hamburg

580 Schüler, 16 Klassen - neue Sporthalle und Mensa geplant -
Bis 2022 werden zehn Millionen Euro investiert

Seit 2003 gibt es ein katholisches Gymnasium in Harburg, anfangs eine Zweigstelle der Sophie-Barat-Schule. Die 60 Kinder wurden in angemieteten Räumen in der Barlachstraße unterrichtet. Inzwischen ist die in Niels-Stensen-Gymnasium (NSG) benannte Schule an die Haeckelstraße gezogen und wird von 580 Schülerinnen und Schülern besucht. Bis 2022 will der Katholische Schulverband Hamburg hier für den Bau eine neuen Sporthalle, einer Mensa sowie neuer Klassenräume zehn Millionen Euro investieren.
Ein Auszug aus der Erfolgsgeschichte: Im August 2003 öffnete das Niels-Stensen-Gymnasium seine Tore. „Bereits im dritten Jahr waren genügend Anmeldungen für drei Klassen vorhanden“, weiß Christoph Schommer, Sprecher des Katholischen Schulverbands Hamburg. „Aufgrund der damals noch ungewissen Planungen hinsichtlich eines Neubaus blieb das NSG zunächst trotzdem zweizügig.“
Für den geplanten Ausbau zur dreizügigen Schule wurden ein Grundstück an der Haeckelstraße gekauft und weitere Räume auf dem Gelände der Alten Harburger Feuerwache gemietet. Im August 2011 konnte derNeubau bezogen werden. Schommer: „Zehn Jahre nach Gründung verlässt jetzt bereits der dritte Abiturientenjahrgang die Schule.“
Das NSG ist heute zugleich Standort der Stadtteilschul-Oberstufe Hamburg-Süd. Was bedeutet das? „Die katholischen Stadtteilschulen in Harburg, Neugraben und Wilhelmsburg betreiben eine gemeinsame Oberstufe und kooperieren in diesem Bereich eng mit dem Niels-Stensen-Gymnasium“, erläutert Christoph Schommer.
Das Niels-Stensen-Gymnasium hat 33 Lehrerstellen sowie zusätzliche Lehrer für die gemeinsame Studienstufe. Die Klassen bestehen durchschnittlich aus 28 Schülern. Für die drei Eingangsklassen des kommenden Schuljahres waren über 100 Kinder angemeldet. 98 von ihnen werden die drei fünften Klassen bilden.


In Neugraben wird nicht gefeiert
Die Katholische Stadtteilschule an der Cuxhavener Straße wird bis 2020 geschlossen. Ab dem Schuljahr 2014/15 werden keine neuen fünften Klassen mehr aufgenommen. Nur der Grundschulbereich soll erhalten bleiben. Hintergrund: Eine Sanierung des Schulgebäudes würde nach Angaben des Katholischen Schulverbandes zwischen 15 und 20 Millionen Euro kosten. „Das ist nicht leider nicht realisierbar“, kommentierte Oberschulrat Marino Freistedt.
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