Wohnung im Erdgeschoss gesucht

Wer kann Marion-Hanna Fock und ihrem Sohn Daniel Ephraim bei der Wohnungssuche helfen? Foto: pa

Schwerkranke alleinerziehende Frau kann nach Chemotherapie bald nicht mehr Treppen steigen

Von Jan Paulo.
Marion-Hanna Fock sucht für sich und ihren 15-jährigen Sohn Daniel Ephraim dringend eine neue Wohnung. Im November letzten Jahres stellten die Ärzte bei der 52-jährigen Hausfrau überraschend aggressiven Magenkrebs fest, im fortgeschrittenen Stadium. „Bald beginnt die Chemo-Therapie, da werde ich die vielen Treppen in meine Dachgeschosswohnung nicht mehr steigen können“, fürchtet Fock. „Denn dann bin ich auf das Elektromobil angewiesen.“
Sechs Kinder hat Marion-Hanna Fock als allein erziehende Mutter groß gezogen. Viel Zeit zum Arbeiten blieb ihr dabei nie. Daher ist sie auf das Geld von der Arge angewiesen. Diese hat längst das Geld für einen Umzug bewilligt. Was fehlt, ist eine barrierefreie Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss oder in einem Haus mit zuverlässigem Fahrstuhl.
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Saga, der die Wohnung in der Dänickestraße gehört, kann ihr jedoch keine geeignete Bleibe anbieten. Ein Pflegeheim oder Betreutes Wohnen kommt nicht in Frage, weil Sohn Daniel dorthin nicht mit könnte. „Ohne meinen Sohn gehe ich nirgendwohin“, darauf besteht Fock.
Also wendet sie sich nun gemeinsam mit Pastor Heinrich Engelhardt von der Urchristlichen Gemeinde an die Öffentlichkeit: Wer eine Idee hat, wo man in Hamburg oder Umland eine barrierefreie Dreizimmerwohnung finden kann, kann sich unter Telefon 77 61 60 an das Kirchenbüro im Phoenix-Viertel wenden. Der 15-jährige Daniel wünscht sich eine Wohnung im Hamburger Süden, damit er in der Nähe seiner Freunde bleiben kann.
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