Wohnen am Kaufhauskanal

Bis Ende 2014 sollen die ersten 60 Wohnungen mit einer Bruttogeschossfläche von rund 7.000 Quadratmetern bezugsfertig sein. Foto: IBA

IBA-Projekt wird umgesetzt - Behrendt Wohnungsbau KG errichtet 130 Wohnungen - Baubeginn im Sommer 2013

Bislang gab es das IBA-Projekt „Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal“ nur auf dem Papier. Jetzt hat sich endlich ein Investor gefunden. Die Behrendt Wohnungsbau KG wird zwischen Harburger Schloßstraße und dem Kaufhauskanal 130 Wohnungen bauen. Die ersten 60 Wohnungen sollen bis Ende 2014 fertig sein. Der Baubeginn auf diesem städtischen Grundstück ist für Sommer 2013 geplant. Umgesetzt wird der Entwurf der Bjarke Ingels Group aus Kopenhagen, der bei einem 2009 durchgeführten Gutachterverfahren einstimmig zum Sieger gekürt worden war.
„Die idyllische Lage am Kaufhauskanal und die Nachbarschaft zum Channel Harburg vis à vis der Harburger Altstadt begeistern uns“, schwärmt Investor Dr. Jan Behrendt. „Mit ihrem schachbrettartigen städtebaulichen Entwurf und ihrer skulpturalen Formensprache gelingt es den dänischen Architekten, die Nachbarschaft der alten, windschiefen und denkmalgeschützten Fachwerkhäuser auf beeindruckende Weise neu zu interpretieren und den traditionsreichen und aufstrebenden Harburger Binnenhafen um eine weitere Attraktion zu bereichern.“
Dabei waren die Rahmenbedingungen für das „Maritime Wohnen am Kaufhauskanal“ nicht einfach. Denn für die Archäologen des Helms-Museums ist das Gelände eine Goldgrube, befand sich hier doch die Keimzelle Harburgs. Ohne intensive Zusammenarbeit zwischen Helms-Museum, dem Bezirksamt und der Stadtentwicklungsbehörde könnte das Projekt kaum Mitte 2013 starten.

Hintergrund: Internationale Bauausstellung
Eine Internationale Bauausstellung (IBA) ist ein Instrument der Stadtplanung, um mit neuen Ideen und Projekten Impulse zu setzen, für einen in einer Region als erforderlich angesehenen städtebaulichen Wandel. Die IBA Hamburg läuft seit dem 4. Januar 2007 und noch bis zum Jahr 2013. Unter dem Slogan „Sprung über die Elbe" geht es um das Zusammenwachsen des nördlichen und südlichen Teils von Hamburg. Der Schwerpunkt liegt auf den Stadtteilen Veddel und Wilhelmsburg, der „Sprung über die Elbe“ endet im Harburger Binnenhafen - mit den Projekten „Quartier am Park“, „Marina auf der Schloßínsel“ und jetzt „Maritimes Wohnen am Kaufhauskanal“. Zugleich findet in Verbindung mit der IBA auch die Internationale Gartenschau Hamburg 2013 (IGS) in Wilhelmsburg statt.
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