Wird jetzt alles schön?

Das Seeveviertel im Herzen der Harburger City - ein Quartier mit Problemen. Foto: Rieckhof

Seevepassage soll attraktiver werden - Verwaltung stellt am
verkaufsoffenen Sonntag, 27. September, an einem Infostand das Verfahren vor

Sie liegt mitten in der Harburger City und ist längst nicht mehr schick: die Seevepassage. Der öffentliche Raum wirkt abgeliebt und ungepflegt, manche Ecken dienen als Freiluftklo. In der Vergangenheit wurden mehrere Anläufe unternommen, die Attraktivität zu steigern. Vergeblich. Mehr als freundliche Absichtserklärungen kamen selten heraus. Weder beim Innenstadtdialog noch bei der Zukunftswerkstatt Seeveviertel. Das soll jetzt anders werden.
Die Seevepassage soll, so heißt es im Verwaltungsdeutsch, „aufgewertet“ werden. Erst einmal sollen fünf Planungsbüros in einem Gutachterverfahren Ideen aufzeigen und Vorschläge machen. Ein besonderes Ziel liegt darin, Passanten dazu zu bewegen, aus dem Phoenix-Center hinaus in die Fußgängerzone zu gehen. „Die Seevepassage soll als Schnittstelle zwischen Moorstraße und Lüneburger Straße neu erlebt werden“, formuliert die Verwaltung. Die Umsetzung soll bereits 2016 starten.
Auch die Bürger sollen in diesen Prozess mit einbezogen werden, Ideen einbringen und auf Probleme hinweisen können. Wer zu den Veranstaltungen im Rahmen des Gutachterverfahrens eingeladen werden möchte, kann sich bei der zuständigen Projektleiterin Kornelia Ott unverbindlich per E-Mail unter
kornelia.ott@harburg.
hamburg.de anmelden.
Am verkaufsoffenen Sonntag, 27. September, stellt das Bezirksamt an einem Infostand in der Seevepassage, Ausgang Gloria Tunnel, das weitere Verfahren vor. „Ich wünsche mir, dass dem ersten Aufschlag in der Fußgängerzone auch fruchtbare Treffen von Politik, Verwaltung und Bürgern folgen“, sagt Rieck-hof-Geschäftsführer Jörn Hansen, der die Probleme der Seevepassage seit Jahren hautnah miterlebt.
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