"Wir haben tolle Nachbarn!"

Die Schauspielerin Sandra Keck ist nach 22 Jahren wieder zurück nach Harburg gezogen.
SABINE LANGNER, HARBURG
Aufgewachsen in Harburg, hat Sandra Keck gleich nach dem Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium die Chance ergriffen, zum Studium die Elbseite zu wechseln. „22Jahre habe ich in der Nähe des Michels gewohnt. Als unser Sohn eingeschult werden sollte, haben wir ein kleines Häuschen gesucht“, erzählt die 43-jährige Schauspielerin, Regisseurin, Sängerin und Autorin, die seit vielen Jahren am Ohnsorg-Theater arbeitet. Ihr Mann hat die Familie schließlich von Eißendorf überzeugt. Inzwischen ist Sandra Keck wieder gern in Harburg. „Ich liebe das Umland. Der Kiekeberg und der Hochwildschutzpark Schwarze Berge sind wunderbare Anlaufstationen“, schwärmt sie. „Wir haben ganz tolle Nachbarn, und das viele Grün und der Wald in und um Harburg sind herrlich.“

Ebenso begeistert ist sie von der kurzen Entfernung zur Stadt. „Ins Ohnsorg-Theater fahre ich 20 Minuten. Das ist aus Poppenbüttel oder Volksdorf nicht möglich“, sagt sie. Toll findet sie auch den Binnenhafen. „Wir gehen sehr gern im Silo 16 essen. Und was sich hier im Hafen alles entwickelt, ist großartig zu sehen.“

Traurig wird Sandra Keck allerdings wenn es um das Thema Harburger Innenstadt geht: „Als ich Kind war, war die Lüneburger Straße ein toller, charmanter Ort zum Einkaufen. Es gab schöne Geschäfte und Orte, wo man Kaffee trinken konnte. Heute finde ich die Lüneburger Straße ganz fürchterlich. Die Fußgängerzone ist fast tot. Die Menschen haben alle einen gehetzten Blick, und es gibt furchtbar hässliche Läden. Dabei gibt es in Harburg so viele Menschen, die genügend Geld haben. Ich verstehe überhaupt nicht, warum es so weit kommen konnte.“

Wenn Familie Keck etwas braucht, fährt sie lieber ins Phoenix-Center. „Das finde ich ganz praktisch. Da gibt es eine Reinigung und einen Spielwarenladen auf einem Fleck“, berichtet Sandra Keck.
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