Wespennest auf Spielplatz

Auf dem Spielplatz Am Irrgarten haben sich Wespen ein Nest gebaut.Das Umweltamt der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt fühlt sich nicht zuständig, das Bezirksamt Harburg sieht keine Gefahr. Fotomontage: sl

Am Irrgarten: Rentner sorgt sich wegen der Wespen um die Kinder - Bezirksamt winkt ab

Von SABINE LANGNER.
Anton Jeske sorgt sich um Harburgs Kinder. Mitten auf dem Spielplatz Am Irrgarten hat der Rentner Wespen entdeckt. „Das sind offenbar Erdwespen. Das Nest befindet sich im Boden neben den Spielgeräten“, berichtet der Harburger Wochenblatt-Leser. „Da kann ja sonst was passieren, wenn kleine Kinder dem Nest zu nahe kommen.“
Um darauf nicht zu warten, ist Anton Jeske schnurstracks zum Harburger Amt für Grünflächen gegangen und hat das Nest gemeldet. „Doch passiert ist bisher noch nichts“, schimpft der Rentner. „Die haben gesagt, da könne man nichts machen.“
Kann man doch, aber bevor man etwas tut, muss das Umweltamt der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) einen Blick auf die Wespen werfen. Die Mitarbeiter greifen allerdings nur ein, wenn es sich um eine geschützte Wespenart handelt. „Aber in diesem Fall kann man wohl davon ausgehen, dass sich um keine besonders geschützte Art handelt, weil die sich offenbar niemals auf einem Spielplatz mitten in der Stadt ansiedeln würden, und daher ist dann doch wieder der Bezirk zuständig“, sagt BSU-Pressesprecherin Kerstin Graupner
Der war inzwischen auch nicht untätig: „Unsere Mitarbeiter haben berichtet, dass jedes Jahr zur gleichen Zeit Wespen auf dem Spielplatz auftauchen und sich dort kurzfristig mit Baumaterial für ihre Nester eindecken“, so Bezirksamts-Pressesprecherin Beatrice Göhring. „Aber erfahrungsgemäß sind die Wespen immer nur sehr kurze Zeit auf dem Spielplatz und verziehen sich dann wieder. Von einem Nest im Boden ist nichts bekannt und daher besteht auch kein Handlungsbedarf.“
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2 Kommentare
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Sebastian Jiske aus Heimfeld | 20.07.2012 | 18:29  
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Sebastian Jiske aus Heimfeld | 23.07.2012 | 16:03  
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