Wer knuspert an meinem Häuschen?

Die Brüder Kai (li.) und Heiner Conrad aus Harburg haben ein Hexenhäuschen für den Harburger Weihnachtsmarkt gebaut. Die kleine Marina Rothenberger war so begeistert, dass sie am liebsten gleich geschmückt hätte. Foto: pr (Foto: Anne Rehberg)
Knusper, knusper, knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen?“ Diese Frage wird wohl in den nächsten Wochen noch öfter auf dem Harburger Weihnachtsmarkt zu hören sein. Zum ersten Mal steht hier ein großes Holzhaus, das Harburgs Kinder in den nächsten Wochen mit Lebkuchenplatten und Zuckerguss in ein richtiges Lebkuchenhaus verwandeln sollen. Los geht der Spaß am kommenden Wochenende. Sonnabend und Sonntag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr sind alle Kinder herzlich eingeladen, mit Phantasie und Süßigkeiten, das Häuschen in ein ordentliches Hexenhaus zu verwandeln.

Gebaut haben das stabile, mannsgroße Holzhaus die Brüder Heiner und Kai Conrad aus Harburg. „Ich habe im Wochenblatt gelesen, dass die Organisatoren jemanden suchen, der ein Holzhaus bauen kann“, erzählt Heiner Conrad. „Ich bin zwar kein Tischler, aber als Parkettleger kann ich mit Holz auch ganz gut umgehen.“ Ein ganzes Wochenende lang haben die Brüder Conrad an dem Häuschen geschraubt, gesägt und gehämmert. Als Krönung hat Kai Conrad sogar noch eine schwarze Katze für das Dach geschnitzt.

Geld verdient haben Kai und Heiner Conrad mit dem Haus nicht. Das Material und die Arbeit sind ein Geschenk an den Weihnachtsmarkt. „Ich bin in Harburg geboren und aufgewachsen und ich mag den Weihnachtsmarkt“, sagt der 52-jährige Heiner Conrad. „Ich finde es toll, dass es hier immer noch Stände gibt, die es auch in meiner Kindheit schon gab. Außerdem habe ich selber zwei Kinder. Die sind zwar aus dem Alter raus, noch Lebkuchenhäuser zu verzieren, aber es gibt ja genug andere Kinder in Harburg.“

Die Termine für die Lebkuchenschlachten sind Sonnabend, 3., und Sonntag 4. Dezember sowie am 10. und 11. Dezember jeweils in der Zeit von 13 bis 18 Uhr.
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