Welche Straßen werden erneuert?

Das Pflaster lugt unter dem kaputten Asphalt hervor, Wasser hat sich in Pfützen gesammelt: Bei Frost geht hier noch mehr kaputt. Foto: cv

Bezirksamt will erst nach dem Winter entscheiden

So schlimm war der Winter bisher ja nicht, aber den Straßen hat der Frost doch zugesetzt. Auf etlichen Pisten im Bezirk bröckelt der Asphalt Stück für Stück. Welche Straßen werden saniert, für welche Ecken reicht das Geld?
Das Bezirksamt Harburg wartet erstmal ab, wie es nach dem Winter aussieht. Erst dann soll eine Liste mit den dringendsten Sanierungsfällen für Straßen und Radwege erstellt werden. „Akute Schäden werden aber umgehend behoben“, verspricht Bezirksamtssprecherin Petra Schulz.
Wie viel Geld insgesamt zum Reparieren zur Verfügung steht, ist immer noch unklar. Denn die Wirtschafts- und Verkehrsbehörde hat bislang nicht festgelegt, was der Bezirk für „Flickarbeiten“ an Hauptstraßen ausgeben darf. Für „großflächige Sanierungen am Hauptverkehrsstraßen“ ist ohnehin nicht Harburg, sondern der „Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer“ zuständig. Um die Bezirksstraßen in Schuss zu halten, erhält Harburg 2,324 Mio Euro (Unterhaltung 750.000; Grundinstandsetzung 1,574 Mio Euro).
Ungewöhnlich: Obwohl viele Harburger Straßen in keinem guten Zustand sind, hat der Bezirk im Vorjahr nur einen Teil des bewilligten Geldes ausgegeben. Rund eine Million Euro blieb übrig. Warum? „Oftmals ist nicht genügend Personal verfügbar, um alle erforderlichen Arbeiten durchzuführen“, erläutert Petra Schulz. „Personelle Verstärkung wäre notwendig.“
Im Bezirksamt sind für den Bereich Neubau und größere Grundinstandsetzungen zwei Ingenieure als Bauleiter zuständig. Unterhaltungsarbeiten und die Wegeaufsicht werden von acht Wegewarten durchgeführt. Ein Ingenieur kümmert sich unter anderem um Vergabe von Aufträgen.


Hier wurde 2012 saniert
Finanzamtsknoten Harburger Ring (344.000 Euro), Harburger Chaussee (Schlenzingstraße bis Georg-Wilhelm-Straße, 1,12 Mio Euro), Neuländer Straße (AS Harburg bis Großmoorbogen, 250.000 Euro), Georg-Heyken-Straße (Knoten Heykenauweg, 100.826 Euro), Hohenwischer Straße (teilweise, 197.000 Euro), Rotenhäuser Damm (Rotenhäuser Str. bis Kinderheim, 25.000 Euro), Jaffestraße (Rotenhäuser Str. bis Kehre, 90.000 Euro), Veringstraße/Neuhöfer Straße (Knotenpunkt, 75.000 Euro), Neuhöfer Straße (Georg-Wilhelm-Straße bis Veringstraße, 200.000 Euro), Freizeitrundkurs (Georg-Wilhelm-Str-, Rotenhäuser Str., Vogelhüttendeich, Reiherstieg Hauptdeich, 200.000 Euro), Freizeitrundkurs (Gert-Schwämmle-Weg, 80.000 Euro), Honartsdeicher Weg/Veloroute (PR Veddel bis Rathauswettern, 60.000 Euro)., Heidrand (Störtebeker Weg bis Fischbeker Holtweg, 50.000 Euro), Fischbeker Holtweg (Falkenbergsweg bis Haus 63, 150.000 Euro), Scheideholzweg (Scheideholzstieg bis Scheideholzhang, 105.000 Euro), Störtebeker Weg (Falkenbergsweg bis Haus 30, 72.000 Euro), Marmstorfer Weg (Ernst-Bergeest-Weg bis Nymphenweg, 120.000 Euro), Estedeich (Estebogen bis Cranzer Elbdeich, 100.000 Euro), Hermesweg (Milchgrund bis Nr. 16, 19.500 Euro), Fünfhausener Straße (Großmoordamm bis Haus 83, 117.000 Euro), Urnenhang (gesamt, 26.000 Euro), Heinrich-Heine-Weg (gesamt, 34.000 Euro), Zum Dubben (gesamt, 90.000 Euro).

Hier soll 2013 (voraussichtlich) saniert werden
Winsener Straße (Trelder Weg bis Am Frankenberg), Sinstorfer Weg (gesamt), Falkenbergsweg (Nr. 14 bis Heidrand, Gödecke-Michels-Weg bis Fischbeker Holtweg), Berkefeldweg (gesamt), Kapellenweg (Vincenzweg bis Schule).
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1 Kommentar
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Sebastian Jiske aus Heimfeld | 21.01.2013 | 21:21  
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