Wasserskianlage Neuland: Insolvenzantrag gestellt

In der Weihnachtszeit haben auf dem Neuländer Baggersee immer Nikoläuse und Weihnachtsengel ihre (Wasserski-)Runden gedreht. Foto: pr

Noch ist unklar, ob der Betrieb wieder aufgenommen wird

Bleibt die Wasserskianlage auf dem Neuländer Baggersee für immer geschlossen? Betreiber Peter Schattenfroh hat für die WHG Wasserski Hamburg GmbH beim Amtsgericht Insolvenz angemeldet. „Ziel des Verfahrens ist der Erhalt des Standortes, des Angebotes und der Arbeitsplätze mit Begleitung eines Insolvenzverwalters“, so Schattenfroh. „Derzeit wissen wir aber noch nicht, welchen weiteren Verlauf das Verfahren nehmen wird, also auch nicht, ob und wie der Betrieb zur Saison 2013 wieder aufgenommen werden kann.“
Seit 1996 hatte Peter Schattenfroh den Bau seiner Wasserskianlange geplant. Vier Standorte im Großraum Hamburg hatte er sich ausgeguckt, bevor seine Wahl dann nach gründlicher Recherche und diversen Behördengängen 1999 auf den Neuländer See fiel. 2003 wurde die 870 Meter lange, fünfeckige Bahn eröffnet.
Mit vielen Aktionen und Events wurden Wassersportfreunde angelockt. Vor zwei Jahren fanden auf der Anlage im Neuländer Baggersee sogar die Deutschen Meisterschaften im Cablewakeboarding statt. Doch nach zuletzt verregneten Sommern und kalten Wintern ging dem Betrieb nach und nach die Puste aus.
Verhandlungen mit Investoren führten bislang zu keinem Ergebnis.
Peter Schattenfroh hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: „Die Wasserskianlage in Hamburg-Harburg wird in jedem Fall auf die eine oder andere Art und Weise erhalten bleiben, zumindest daran haben wir keinen Zweifel!“
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