Was war? Was ist? Was wird?

Vernissage für Schüler-Kunstprojekt in der KulturWerkstatt Harburg

Im vergangenen Jahr begaben sich 21 Schüler mit Stadtplanerin Birgit Caumanns auf eine Spurensuche durch den Harburger Binnenhafen. Trotz nahendem Abitur ließ sich der Kunstgrundkurs des 3. Semesters auf die künstlerische Erforschung von vier Orten ein. Das Ergebnis ist die Ausstellung „Was war? Was ist? Was wird?“, die am Sonntag, 13. Januar, um 16 Uhr in der KulturWerkstatt Harburg, Kanalplatz 6, im Rahmen einer Vernissage eröffnet wird.
„In Bezug auf den Binnenhafen bedeutet künstlerisches Forschen die Analyse der Vergangeneheit, des Istzustandes und der Zukunft des Ortes“, so Stadtplanerin Caumanns. Da zurzeit archäologische Ausgrabungen an der Harburger Schloßstraße stattfinden, Industriestandorte in Wohn- bzw. Bürokomplexe umgewandelt wurden und gleichzeitig hochmoderne Wohngebiete entstehen, bietet der Binnenhafen einen interessanten Raum für künstlerische Forschung. Nach einer Führung des Helms-Museums im Ausgrabungsbereich und einem städtebaulichen Rundgang machten sich die Schüler ans Werk und versuchten mit ästhetischen Wahrnehmungsformen zu experimentieren. Ausgestattet mit „Forschertüten“ erkundeten die jungen Künstler die vorgegebenen Orte: Kulturkran, Kaufhaus am Kaufhauskanal, Schlossinsel und das Kontorhaus am Kanalplatz.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung dürfte die Hommage an die Künstlerin Hanne Darboven sein. Aber auch die Dokumentation einer Performance am Kanalplatz verspricht spannend zu werden. Die Ausstellung läuft bis Ende Februar 2013.
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