Was wächst denn da?

Besonderes Kraut am Krummholzberg

Von Christiane Handke.
Was hat ein Gedicht von Goethe mit Marihuana zu tun? In Harburg gibt es eine Antwort auf diese Frage.
„Gefunden“ heißt ein Gedicht von Johann Wolfgang Goethe. Das beginnt so: „Ich ging im Walde so für mich hin. Und nichts zu suchen, das war meine Sinn. Im Schatten sah ich ein Blümlein stehn...“
Und so geht es weiter: „Ich grub´s mit all den Würzlein aus, zum Garten trug ich´s zum hübschen Haus. Und pflanzt es wieder am stillen Ort. “
Dieses Gedicht hat sich wohl der zum Motto gemacht, der zwar nicht im Walde, aber in Harburgs Innenstadt „so für sich hin ging“ und dabei auf dem Grünstreifen am Krummholzberg eine ganz besondere Pflanze entdeckte. Sie stand zu Füßen einer Platane: eine Hanfplanze, besser als Marihuana bekannt.
Und jetzt? Weg! Ein Loch und ein Häufchen trockene Erde zeigen: Hier war mal was. Wo ist die Pflanze jetzt? Frei nach Goethe: Wahrscheinlich in einem Garten, am stillen Ort. Wie endet das Gedicht doch? „Nun zweigt es immer und blüht so fort...“
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