Warum feiern wir Weihnachten?

Die Krippenspielgruppe der St. Maria-St.Joseph-Gemeinde fiebert ihrem großen Auftritt entgegen. Foto: chko

Kinder der Kirchengemeinde St. Maria-St. Joseph zeigen es in einem Krippenspiel

Von Christine Koch.
Für 17 Kinder, alle zwischen vier und neun Jahren alt, wird Heiligabend in diesem Jahr noch aufregender. Sie erklärten sich bereit, in der Krippenandacht, um 15.00 Uhr, in der Kirche St. Franz-Joseph am Reeseberg ein Krippenspiel aufzuführen.
„Das Krippenspiel erzählt von der Geburt des Gottessohnes“, erklärt Christiana Zynda (Gemeindereferentin). Schafshirten, denen ein Engel die Ankunft eines neuen Königs verkündet, drei Weise aus dem Morgenland und der amtierende König Herodes wollen ein Kind finden. Ein großer Stern weist ihnen den Weg. Am Ende ihrer Suche erblicken sie in einem Stall in eine Futterkrippe gebettet ein Baby.
Die Kinder der Krippenspielgruppe sind von dieser über 2000 Jahre alten Überlieferung begeistert und versetzen sich mit viel Engagement in die verschiedenen Rollen. Schon Mitte November begannen die Proben für die traditionelle Aufführung am Heiligen Abend.
Einmal wöchentlich wurde, nach einem anstrengenden Kindergarten- oder Schultag, geübt. Die Textpassagen der einzelnen Rollen sitzen längst perfekt, denn die wurden bereits als zusätzliche Hausaufgabe fleißig einstudiert. Jetzt arbeitet man noch am Ausdruck, der Betonung und dem aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Warum nimmt man als Kind eigentlich so viel Arbeit auf sich?
„Also ich möchte Mama, Papa, Oma, Opa und meinen Brüdern eine Freude bereiten“, erklärt Justin Schröder (Viertklässler) sein Mitwirken. Lea Katharina Schmidt (Zweitklässlerin) widerspricht ihm augenblicklich: „Wir wollen allen Menschen am Heiligabend eine Freude machen. Darauf kommt es doch an. Alle sollen an diesem Tag glücklich sein!“
Die meisten der Krippenspielkinder sind sich übrigens darüber einig, dass am Heiligabend das Christkind die Geschenke bringt und nicht der Weihnachtsmann. Wie kann ein kleines Kind so etwas vollbringen? „Na, was so ein Weihnachtsmann schaffen soll, ist für das Christkind doch kein Problem!“
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