Über 140 Mal bis zum Abschied begleitet

Hospizleiterin Britta True mit Harald Krüger, Kreisgeschäftsführer DRK Hamburg-Harburg, beim ersten Jahrestag im Hospiz Foto: DRK

DRK-Hospiz am Blättnerring besteht seit einem Jahr

Vor zwölf Monaten, im Dezember 2013, ging die juristische Auseinandersetzung um das DRK-Hospiz im Blättnerring zu Ende. „Damals waren wir sehr erleichtert, dass unser Hospiz eröffnen konnte. Heute beeindruckt uns, wie groß der Zuspruch für unser Haus ist“, sagt Harburgs DRK-Kreisgeschäftsführer Harald Krüger, „ein Beweis auch dafür, dass das Thema Hospizarbeit bei vielen Menschen angekommen ist.“
Bislang wurden im Hospiz 140 Gäste in ihrer letzten Lebensphase begleitet und Angehörige betreut. Mehr als 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, geschult vom DRK und dem Hospizverein, unterstützen das 25-köpfige Hospizteam tatkräftig. „Unser Haus hat in diesem ersten Jahr eine eigene Handschrift bekommen. Dank des großen Engagements ist das Hospiz in seinem Alltag geprägt von der Liebe zum Menschen“, berichtet Hospiz-Leiterin Britta True.
Für die Gäste entstehen für den Aufenthalt im Hospiz keine Kosten – diese werden zu zehn Prozent vom Harburger Roten Kreuz als Träger sowie zu neunzig Prozent von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Rund 250.000 Euro muss das DRK-Harburg muss jedes Jahr aus Spenden aufbringen.
Um hier zu helfen, hat sich ein Freundeskreis gegründet. Dessen Mitglieder unterstützen das Hospiz mit einer regelmäßigen Spende ab zehn Euro im Monat. Ansprechpartnerin für den Freundeskreis ist Dirka Grießhaber (DRK Harburg),
Tel 766 092 66, E-Mail d.griesshaber@drk-hh-
harburg.de

Hospiz
Das im Dezember 2013 eröffnete DRK-Hospiz in Langenbek verfügt über zwölf Zimmer, alle in unterschiedlichen Farben gehalten, 20 bis 22 Quadratmeter groß und mit Balkon oder Zugang zur Terrasse. Alle Zimmer sind mit TV, Radio/CD, WLan und einen bequemen rollbaren Ohrensessel eingerichtet.
Um Krankenhausatmospäre zu vermeiden, gibt es keine weiße, sondern bunte Bettwäsche. Angehörige können zu Besuch kommen so oft und wann sie wollen.
Für die Gäste entstehen für den Aufenthalt im Hospiz keine Kosten.
Für bundesweite Schlagzeilen hatte die Klage eines Anwohner-Ehepaares gegen das Hospiz gesorgt. Doch nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg ist ein Hospiz auch in einem Wohngebiet zulässig.
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