Trotz Blasen wurde weitergewandert

Schule Rotenhäuser Damm, Schulentlassung 1964: Mit Lehrer Ahrens wurde ausdauernd gewandert. Foto: privat

Ehemalige Schüler vom Rotenhäuser Damm errinnern sich nach über 50 Jahren: Die Klassenreisen waren abenteuerlich

50 Jahre nach dem Schulabschluss hatten sie sich 2014 schon einmal getroffen. Jetzt sind 53 Jahre herum und 17 Ehemalige der Schule Rotenhäuser Damm kamen wieder im „Kupferkrug“ zusammen, um ihre Gemeinschaft aus der Schulzeit aufleben zu lassen.
Und die Erinnerungen der Ehemaligen an die Jugend scheinen unerschöpflich: Tatsächlich hatten einige auch beim dritten Folgetreffen „olle Kamellen“ im Gepäck, die den anderen entfallen waren. So denkt Roswitha Wieczorek, geborene Ammer, noch immer gern an die abenteuerlichen Klassenfahrten mit Lehrer Ahrens: Zu Fuß seien sie von einer Jugendherberge zur anderen gewandert. „Wir hatten große Blasen an den Füßen. Die wurden von unserem Klassenlehrer mit Puder verarztet. Danach kam der Kommentar ‘Stellt euch nicht so an, das macht euch nur noch härter – los, es geht weiter.’“ Heute undenkbar, doch Roswitha Wiczorek erinnert sich: „Wir haben diese Reisen trotzdem geliebt.“
Aber auch Trauriges war diesmal Thema: 55 Jahre nach der Großen Flut vom 16./17. Februar 1962 erinnerten sich die Ehemaligen auch an ihren Klassenkameraden Peter Pohl, der in einem kleinen Behelfsheim an der Harburger Chaussee gewohnt hatte und bei der Flut ertrunken war.
Jetzt wollen sie sich nicht mehr aus den Augen verlieren. Schon mal zum Vormerken: Das Klassentreffen der Abschlussklasse 1964 soll jetzt jährlich immer Ende März stattfinden. PÖP
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