Trauer um Gertrud Barbe

Im Sommer 1985 ging Gertrud Barbe in den Ruhestand. Dem DRK-Kreisverband Harburg blieb sie aber bis zu ihrem Tod verbunden. Foto: pr

Langjährige DRK-Geschäftsführerin verstarb im Alter von 87 Jahren

Gertrud Barbe, die langjährige Geschäftsführerin des Harburger Roten Kreuzes starb in der vergangenen Woche im Alter von 87 Jahren im Alten- und Pflegeheim Eichenhöhe.
„Mit ihr hat das DRK eine Persönlichkeit verloren, die über Jahrzehnte maßgeblich zur Entwicklung zu seiner heutigen Leistungsfähigkeit und Größe beigetragen hat“, würdigt Kreisgeschäftsführer Harald Krüger die Verdienste der Verstorbenen.
Gertrud Barbe kam 1944 als Schwesternhelferin zum DRK in Harburg. Wenige Tage nach Kriegsende wurde die Konto-ristin als Verwaltungsangestellte beim DRK eingestellt. Zu ihren ersten Aufgaben gehörte die Organisation der Betreuung tausender Flüchtlinge und Kriegsheimkehrer, die in Harburg auf ihre Erlaubnis zur Weiterreise über die Elb-
brücken nach Hamburg oder Schleswig-Holstein warten mußten.
Auf dem „Juteplatz“ zwischen Nöldecke- und Jutestraße hatte das Rote Kreuz für die Wartenden zahlreiche Schlafplätze in Nissenhütten aus Wellblech eingerichtet.
Für viele Harburger war Gertud Barbe wegen ihres unermüdlichen Einsatzes schlicht die „Besitzerin des Roten Kreuzes“, auch, wenn sie diese liebevolle und anerkennende Bezeichnung nicht mochte.
„Ihr Tod hinterläßt eine Lücke, die nicht zu füllen ist. Wir werden uns immer in großer Dankbarkeit an sie erinnern“, so Krüger.
Die Trauerfeier und Beisetzung findet Freitag, 1. März um 9.30 Uhr auf dem Harburger Friedhof, Bremer Straße 236, statt.
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