Suppenküche in Not!

In der Heimfelder Suppenküche gibt’s sonnabends kostenlos warme Suppe - und das seit 20 Jahren. Foto: panthermedia

Heimfeld: Ehrenamtliche Helfer dringend gesucht

Der Heimfelder Suppenküche droht das Aus. Es fehlen ehrenamtliche Mitarbeiter. „Sollten sich keine helfenden Hände finden, müsste die Suppenküche geschlossen werden“, sagt Gabriele Franz vom Verein Hilfspunkt der die Suppenküche seit 20 Jahren betreibt.
Jeden Sonnabend öffnen sich um 12 Uhr die Türen des Treffpunkthauses in der Friedrich-Naumann-Straße. Von drei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen erhalten die Gäste dann einen Teller leckere Suppe, dazu gibt es Brot und warmen Tee. Wenn es reicht, auch zum Mitnehmen. Alles zum Nulltarif.
Meist kommen zwischen 40 und 60 Besucher. Gegen Ende des Monats werden es mehr. „Zu unseren Besuchern zählen Obdachlose, Hartz IV-Empfänger, Rentner sowie körperlich und psychisch Erkrankte“, beschreibt Gabriele Franz. Viele Menschen besuchen die Suppenküche nicht nur um des Essens Willen, sondern auch zum Plaudern und Beisammensein. Gabriele Franz: „Das vertreibt die Einsamkeit, unter der viele unserer Gäste leiden.“
In den letzten Wochen sind einige langjährige Helferinnen aus beruflichen Gründen ausgeschieden. „Wir haben zur Zeit nur acht Mitarbeiter, brauchen aber 16“, beschreibt Gabriele Franz. Jetzt werden dringend engagierte Helfer gesucht, die einmal im Monat ehrenamtlich bei der Suppenausgabe mitmachen möchten.
„Vor 20 Jahren haben wir mit der Suppenküche angefangen mit der Hoffnung, dass wir uns überflüssig machen“, so Gabriele Franz, „doch die Not ist erhalten geblieben. Sie bekommt immer ein neues Gesicht.“
Wer helfen möchte, kann sich beim Verein Hilfspunkt unter Telefon 65 21 293 oder bei der Leiterin des Treffpunktes unter 01578/38 88 988 (Jenske) melden.


Der Verein Hilfspunkt wird ausschließlich über Spenden finanziert. Dabei wird versucht, die Kosten so gering wie irgend möglich zu halten, damit die Spenden wirklich denjenigen zugute kommen, die sie benötigen.
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