Streifzüge in die Vergangenheit

Das Archäologische Museum Hamburg bietet am Sonntag stündlich kostenlose Führungen über die Ausgrabungen an der Harburger Schloßstraße an. Foto: pr

„Tag des offenen Denkmals“: 7. bis 9. September - auch Harburger Denkmäler können besichtigt werden

An jedem zweiten Wochenende im September öffnen historische Bauten und Stätten ihre Türen. Diesmal sind in Hamburg über 110 Denkmäler am „Tag des offenen Denkmals“ beteiligt, darunter auch mehrere in Harburg. Das Elbe Wochenblatt gibt einen Überblick, wo in Harburg Geschichtsliebhaber Streifzüge in die Vergangenheit unternehmen können.
Im Bereich Schloßinsel und Schloßstraße begann vor gut 1.000 Jahren die Entwicklung Harburgs von der Burg zur Stadt. Hier lag das historische Harburg, hier befanden sich das erste Rathaus und der älteste Hafen. Die Keimzelle der Stadt liegt heute bis zu vier Meter unter der Erde. Am Tag des offenen Denkmals erläutern die Wissenschaftler den aktuellen Stand der umfangreichen Ausgrabungen und zeigen originale Funde und Befunde. Kostenlose Führungen gibt’s am Sonntag, 9. September, um 11/12/ 13/14/15 Uhr. Anmeldungen sind nicht nötig.
Die Geschichtswerkstatt stellt das Harburger Schloß vor, das seit 100 Jahren als Mietshaus genutzt wird. Wie ist man nach 1945 mit den Schloss-Resten umgegangen? Welches Verhältnis haben die Harburger zu „ihrem“ Schloß? Diese Fragen sollen auf der kostenlosen Führung am Sonntag, 9. September, geklärt werden. Treffpunkt: 15.30 Uhr, Bauhofstraße 8.
Beim Harburger Kulturkran am Lotsekai wird Geschichte auch für Kinder lebendig. Sie dürfen den Kran besteigen und einmal Kranführer sein. Außerdem hat die Kulturwerkstatt ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, technischen Informationen und Aktionen, sowie ein Kinderprogramm vorbereitet. Termin: Sonntag, 9. September, 12 bis 18 Uhr. Übrigens: Zusätzlich zum Kranprogramm sind auch die Räume der Kulturwerkstatt im historischen Kontor- und Wohnhaus am Kanalplatz geöffnet.
Tipp: das „Neue Kaufhaus“ in der Blohmstraße 22. Versteckt hinter einer Gründerzeitvilla im Harburger Binnenhafen liegt der älteste Umschlagschuppen von 1827. Das „Neue Kaufhaus“ musste 1881 der Eisenbahn nach Stade weichen und wurde an den heutigen Ort versetzt. Nach aufwendiger, denkmalgerechter Renovierung ist die historische Nutzung als Lebensmittel- und Werkzeuglager gut erkennbar. Laufend kostenlose Führungen am Sonntag, 9. September.
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