Sportplatz Baererstraße endlich fertig

Der Sportplatz an der Baererstraße ist jetzt mit Kunstrasen, Flutlicht, einer Weitsprunganlage und einer Laufbahn ausgestattet. Foto:ast

Ab Anfang Oktober können Schulen und Vereine den Platz endlich wieder nutzen

ANDREA STEIN, HARBURG.
Über vier Jahre ging auf dem Sportplatz an der Baererstraße gar nichts mehr. Kein Fussballspiel, kein Leichathletik-Wettkampf, kein Schulsport waren möglich. Der Grund: Die Schülerinnen und Schüler der Schule Maretstraße mussten während des Abrisses und des Neubaus ihrer Schule in Containern untergebracht werden - und die standen auf dem Gelände des Sportplatzes.
Die Kinder haben im August letzten Jahres ihre neuen Klassenräume bezogen. Doch vor dem Beginn der Bauarbeiten auf der Sportfläche mussten zunächst Bodengutachten und eine Sondierung auf Kampfmittel durchgeführt werden. Im April diesen Jahres konnte es dann endlich losgehen. Aus dem ehemaligen Grandplatz ist ein Kunstrasenplatz geworden. „Hinzugekommen sind eine Flutlichtanlage, eine Trainingslaufbahn aus Kunststoff und eine Weitsprunganlage“, erklärt Frank Brach, technischer Projektleiter der GWG Gewerbe, die das Bauvorhaben durchgeführt hat. Auftraggeber ist die neu gegründete Schulbau Hamburg, die der Finanzbehörde zugeordnet ist und die Neubauten und Sanierungen rund um Schulbauten und -flächen plant und finanziert.
„Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 600.000 Euro, davon 200.000 Euro für den Kunstrasen“, sagt Daniel Stricker, Sprecher der Hamburger Finanzbehörde. Der Kunstrasen wird dafür sorgen, dass der Platz zukünftig auch bei anhaltend schlechter Witterung bespielbar bleibt. Was muss beim Verlegen des künstlichen Grüns eigentlich beachtet werde? „Auf eine untere, verdichtete Schicht kommt die sogenannte Kunststofftragschicht“, erklärt Frank Brach. Die wird mit einem leichten Gefälle zu den Seiten hin aufgebracht. „Dann wird der Kunststoffrasen in Bahnen lose aufgelegt und mit Nahtbändern verklebt. Damit ist gewährleistet, dass der künstliche Rasen auch bei extremen Temperaturdifferenzen nicht reißt.“
Grund für den Ausbau des Sportplatzes war auch der höhere Nutzungsgrad, so Beatrice Göhring, Sprecherin den Bezirksamtes Harburg. „Vor dem Umbau haben lediglich die Fussballmannschaften des Harburger Türksport und des FC Ellas an der Baererstraße trainiert. Demnächst werden auch Dersimspor und FSV Harburg hinzukommen Außerdem soll auf dem Platz ein Stützpunkttraining für Mädchen vom Hamburger Fussballverband und Hochschulsport stattfinden.“
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