Spiegel der Stadtgeschichte

Harburger Binnenhafen 1905: Im Speicher am Bahnhofskanal wird gearbeitet. Foto: Helms-museum

Neues Buch über den Harburger Binnenhafen erschienen – Durch weiteren Wohnungsbau verändert das Quartier sein Gesicht

Der Harburger Hafen war Jahrhunderte lang Impulsgeber und Motor für die Ent-
wicklung der Region. Heute steht dem Binnenhafen erneut ein Strukturwandel bevor. Nach dem Willen der Verwaltung sollen hier weitere Wohnungen entstehen. Die einzigartige Mischung von Wohnen und Gewerbe droht sich zu verändern. „Hafenbezogene Nutzungen dürfen nicht verdrängt werden“, fordert Harburgs SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath. „Wohnnutzung kommt nur in Betracht, wenn Betriebe wie die Jöhnck-Werft oder Jugend in Arbeit nicht gefährdet werden.“

Gemeinschaftsprojekt
vieler Kulturfreunde

Bevor sich das Gesicht des Binnenhafens möglicherweise grundlegend verändert, rückt jetzt ein Buch das Gebiet in den Fokus der Harburger Geschichtsforschung. In der reich bebilderten Publikation des Helms-Museums „Der Harburger Binnenhafen“ haben die Autoren neue Quellen erschlossen und bisher unveröffentlichtes Bild- und Kartenmaterial zugänglich gemacht.
Kompakt und im handlichen Format wird die Entwicklung des Harburger Hafens von den Anfängen bis heute zu einer spannenden Zeitreise. Mittels anschaulicher und informativer Kurzporträts wird ein Blick auf 500 Jahre Harburger Hafengeschichte ermöglicht.
Das Buch, ein Gemeinschaftsprojekt, an dem viele engagierte Kulturfreunde Harburgs mitgewirkt haben, ist für fünf Euro ab sofort im Museumsshop des Stadtmuseums Harburg/Helms-Museum, Museumsplatz 2, erhältlich.
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