SPD möchte mehr Leben in der City

Die SPD will die Harburger Innenstadt beleben und fordert mehr Wohnbebauung in der City. Foto: wahba

Alte Bebauungspläne sollen überarbeitet werden -
Ziel: mehr Wohnbebauung

Von Rachel Wahba.
Neue Bewohner sollen die Harburger Innenstadt beleben. So jedenfalls stellt sich die SPD im Bezirk Harburg einen „Neustart Mitte“ vor. Um das Ziel, mehr Wohnraum in den Quartieren Am Sand, rund um die Lüneburger Straße und am Großen Schippsee zu erreichen, wollen die Harburger Sozialdemokraten jetzt die alten Pläne umkrempeln.
„Eines der wichtigsten Ziele der Kommunalpolitik“, so SPD-Fraktionschef Jürgen Heimath, sei „die Wiederbelebung der Harburger Innenstadt. Und dazu müssen wir an die geltenden, teilweise sehr alten, Bebauungspläne ran“.
Die Sozialdemokraten be -rücksichtigen dabei auch
Ergebnisse verschiedene Bürgerbeteiligungen, von der Kritiker behaupten, sie sei reine Augenwischerei gewesen. Eine Erkenntnis, so der SPD-Politiker, sei es, dass mehr Bewohner in der Innenstadt auch eine „stärkere Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen schaffen“.

Schwierige Suche
nach Investoren

Aus Sicht der SPD entspricht keiner der alten, bislang geltenden Bebauungspläne den „heutigen Vorstellungen hinsichtlich des Umfangs und des Maßes einer zeitgemäßen Bebauung.
Außerdem war die Schaffung von Wohnraum in der Innenstadt kein maßgebliches Ziel der seinerzeitigen Pläne“. Das macht es schwierig, Investoren für die Harburger City zu gewinnen.
In einem Antrag, für den die SPD auch ihren Koalitionspartner, die CDU, ins Boot holen will, wird die Verwaltung aufgefordert, für das Gebiet zwischen Krummholzberg, Harburger Ring und Buxtehuder Straße, neue Ideen zu entwickeln.
Es wäre nicht der erste Versuch der Harburger Kommunalpolitik, die Innenstadt zu beleben. Es könnte sein, dass dieser Versuch nicht wie viele seiner Vorgänger zum Rohrkrepierer wird.
Der aktuelle Zustand vermittelt allerdings wenig Hoffnung: Das Harburg-Center gammelt vor sich hin. In der Lüneburger Straße reiht sich ein Billig-Laden an den anderen, am Sand dominiert trister 70er-Jahre-Chic.
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