Solo: Die letzten Tage der Menschheit

Erich Schaffner stemmt „Die letzten Tage der Menschheit“ in der Kulturwerkstatt im Alleingang. Foto: pr

Schauspieler Erich Schaffner widmet sich am 20. Februar
in der Kulturwerkstatt dem Trauerspiel von Karl Kraus

Das Original von „Die letzten Tage der Menschheit“, geschrieben in den Kriegsjahren 1915 bis 1917, umfaßt nahezu 800 Seiten, enthält über 200 Szenen und benötigt rund 500 Schauspieler. Nicht zu vergessen, die zwölfhundert Pferde des Grafen Dohna und die Kohorten der zerlumpten Soldaten. Schauspieler Erich Schaffner schlüpft am Freitag, 20. Februar, um 20 Uhr in der Kulturwerkstatt Harburg, Kanalplatz 6, unter anderem in die Rolle des Schriftstellers Karl Kraus und zeigt eindrucksvoll, wie man dessen Monumentalwerk im Alleingang stemmen kann. Eintritt: zehn Euro.
In 30 Szenen führt Erich Schaffner die Stimmen der Zeit vor: er portraitiert senile Generäle, Kriegsgewinnler, Schieber, Scheinheilige, Heuchler, Deutschzackige, dichtende Hurrapatrioten, böse Kinder, Wohlfahrtsnachmittagstanten sowie Kriegsreporter an vorderster Front, die den Soldaten heldenhafte Worte in den Mund legen, sie für die vaterländische Presse fotografisch verewigen - und sterben lassen.....
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