Sobottka bleibt

Ursula Schirmacher-Tobien und Carl-Christopher Schäfer freuen sich, dass es mit Sobottka weitergeht. Foto: sl
Monatelang sahen die Harburger „Wir räumen“-Schilder bei dem alteingesessenen Fachgeschäft Sobottka am Lüneburger Tor. Eigentlich sollte schon im Sommer Schluss sein. Dann hieß es: „Spätestens zum Jahresende schließen wir.“ Doch nun kommt die gute Nachricht: Sobottka bleibt – wenn auch ein bisschen anders. Das Fachgeschäft wird zum so genannten Outlet-Store. Liebevoll dekorierte Regale weichen großen Tischen mit Sonderposten. „Wir haben immer noch hochwertige Haushaltsartikel, aber wir verkaufen diese zu Sonderpreisen“, erklärt Filialleiter Carl-Christopher Schäfer.
Erfreulich: Alle Mitarbeiter können bleiben. Im Augenblick werden sogar noch Rentner "reaktiviert", um dem Ansturm bewältigen zu können. „Natürlich ist das eine gute Nachricht“, sagt Ursula Schirmacher-Tobien. „Ich arbeite seit 1993 hier bei Sobottka. Die drohende Schließung war schrecklich. Aber letztlich mussten wir uns verändern. Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich geändert. Früher haben die Menschen zur Hochzeit und dann noch mal zur Silberhochzeit Geschirr gesammelt. Das musste dann aber auch ein Leben lang halten.
Das macht heutzutage kaum noch jemand. Immer mehr Singlehaushalte, eine schnelllebige Zeit und dazu noch jedes Jahr ein neuer Modetrend. Da tauscht man viel schneller mal ein Geschirr aus.“
Jetzt sind die Mitarbeiter gespannt, was das kommende Jahr bringen wird.
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