So wird aus 1.000 Euro mehr

Sparstrumpf. Foto: panthermedia

Das Elbe Wochenblatt hat bei drei Banken und der Verbraucherzentrale nachgefragt

Man darf ja mal träumen: Sie haben im Sparstrumpf 1.000 Euro gefunden und möchten das Geld jetzt anlegen. Aber wie? Beim klassischen Sparbuch schrammen die Zinsen an der Nulllinie. Für einen Goldbarren reicht’s leider nicht. Bundesschatzbriefe werden seit 2013 nicht mehr ausgegeben. Was
raten Banken? Das Wochenblatt hat sich umgehört.

Der Sachverhalt: Ein Kleinsparer möchte 1.000 Euro für fünf Jahre anlegen. Benötigt werden Tipps für zwei Varianten. Einmal soll die Sicherheit der Anlage im Vordergrund stehen, einmal die mögliche Rendite.

Was empfiehlt die Sparkasse Harburg-Buxtehude?
„Im aktuellen Niedrigzins-umfeld ist die Geldanlage eine besondere Herausforderung für alle Kunden. Trotz der geringen
Renditen sollte der Anleger das Verhältnis von Chance und
Risiko nicht aus den Augen verlieren. Eine marktgerechte Verzinsung ganz ohne Risiko bietet unser ,S-Anlagesparen’. Die
unbefristete Laufzeit und die Möglichkeit späterer, weiterer Einzahlungen machen das Sparprodukt für alle Anleger attraktiv, die ihr Geld risikofrei anlegen möchten.
Für den renditeorientierten Kleinsparer kommt eventuell
eine Geldanlage mit Bezug zum Wertpapiergeschäft in Frage. Im Sinne einer kundenorientierten Beratung ist hier eine pauschale Empfehlung nicht möglich, denn je höher die
Renditechancen ist, desto
höher ist auch das Risiko bei der Geldanlage.

Was empfiehlt die ING-
DiBA?
„Als Direktbank geben wir grundsätzlich keine Anlageempfehlungen. Unsere Kunden können sich auf unserer Webseite über die einfachen, transparenten Produkte informieren und je nach ihren Präferenzen und Zielen die für sie
geeignete Anlage auswählen.“

Was empfiehlt die Hamburger Sparkasse?
„1.000 Euro sind einfach, sicher und flexibel auf dem Sparbuch angelegt, mit aktuell 0,05 Prozent Zinsen pro Jahr. Wer eine höhere Rendite erzielen will, sollte eine individuelle Beratung in Anspruch nehmen. Hier werden die aktuelle Lebenssituation, Wünsche und Ziele sowie seine Risikobereitschaft erörtert.
Erst danach kann eine echte Empfehlung entwickelt werden.“

Was sagt die Verbraucherzentrale Hamburg?
Wir empfehlen zur Zeit eine Festgeld-Anlage. Dabei ergibt es durchaus Sinn, sich über die Konditionen der europäischen Direktbanken zu informieren. Bei der Auswahl der Bank spielt noch eine wesentliche Rolle, welches Land für die in Europa rechtlich vorgeschriebene Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Person, pro Bank, einstehen muss. Anfang des Jahren haben die drei großen Ratingagenturen eine Bewertung der europäischen Länder vorgenommen. Für uns ist die Anlage bei Banken, die über Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien und Schweden abgesichert sind, als sicher anzusehen.

Seminare der
Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale Hamburg bietet das Seminar „Private Altersvorsorge und 1x1 der Geldanlage“ an.
Die Teilnehmer erfahren mehr über die häufigsten Fehler beim Sparen, wie man sie vermeidet oder korrigiert sowie über die Kosten verschiedener Sparformen. Ratsuchende bekommen ausführliche Erläuterungen zu einzelnen Sparformen.
Die nächsten Termine sind auf der Homepage einsehbar
unter ❱❱ www.vzhh.de
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