Silvester in Harburg

Gegen 23 Uhr sprengten Unbekannte einen Zigarettenautomaten an der Straße Zum Fürstenmoor. (Foto: Jan Paulo)

An der Straße Zum Fürstenmoor flog ein Zigarettenautomat in die Luft

JAN PAULO, HARBURG
In Harburg hatten Polizei und Feuerwehr in der Silvesternacht relativ wenig zu tun. „Wir haben selten so eine ruhige Silvesternacht erlebt“, heißt es aus dem Polizeikommissariat 46. „Bis 22 Uhr wurden wir gerade dreimal gerufen.“ Zwar kamen bis zum Neujahrsmorgen noch weit über 60 Einsätze dazu, dabei handelte es sich jedoch in erster Linie um Ruhestörungen und Streitigkeiten Betrunkener. Auch in der Notaufnahme der Mariahilf-Klinik blieb es im Verlauf des weiteren Abends und der Nacht erstaunlich ruhig.
Der nicht enden wollende Nieselregen war wohl daran schuld, dass man auf den Straßen kaum einen Menschen feiern oder knallen sah. Die meisten Harburger hatten sich offenbar auf private Feiern oder die zahlreichen Partys in den Kneipen und Clubs zurückgezogen. Kurz vor Mitternacht legte sich dann auch noch ein dichter Nebel über die Stadt, so dass man kaum den eigenen Silvesterraketen nachschauen konnte.
Gegen 23 Uhr knallte es an der Straße Zum Fürstenmoor besonders laut. Unbekannte hatten dort einen Zigarettenautomaten in die Luft gejagt. Doch obwohl die Sprengladung so groß war, dass die Frontplatte zehn Meter durch die Luft flog, konnten die Täter weder Bargeld noch Zigaretten erbeuten. Beides stellte die Polizei sicher. Im Landkreis Harburg kam es leider zu einem schlimmen Unfall. In Maschen flog einem vierjährigen Jungen ein Böller in den Jackenausschnitt. Das Kind kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
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