Sicheres Forschen

Projektleiter Dr. Horst Rupprecht (hinten Mitte) und seine Nachwuchsforscher haben jetzt mit dem neuen Sicherheitslabor am Niels-Stensen-Gymnasium optimale Bedingungen. Foto: gre

Niels-Stensen-Gymnasium Harburg: Neues Schülerlabor eingeweiht

Von Matthias Greve.
Die Schülerinnen und Schüler des Harburger Niels-Stensen-Gymnasiums (NSG) können jetzt noch intensiver lernen und forschen. Als einzige Schule im Hamburg Süden wurde das naturwissenschaftliche Labor der Schule jetzt zu einem S1-Labor, einem Labor der Sicherheitsstufe 1, ausgebaut. Die erforderlichen 10.000 Euro kamen vom Hamburger Bildungspreis.
Jetzt können die prämierten Forschungen zur Gen- und Biotechnik noch besser angegangen werden. So sind bereits Versuche gelungen, ein grün-fluoreszierendes Protein einer bestimmten Tiefseequalle in ein Bakterium einzubringen. „Dieses verdeutlicht den Schülerinnen und Schülern den Nutzen von Biotechnologie – etwa für die Medizin“, so Projektleiter Dr. Horst Rupprecht, der Biologie und Chemie unterrichtet und die freiwillige Bio-Tech-
Arbeitsgruppe der Schule leitet.
Am katholischen Gymnasium kommen auch ethische Fragen der Gentechnik zur Sprache. In der Oberstufe können die Abiturienten sich im selbstgewählten Profil Biologie/Religion intensiv mit den Fragestellungen des Machbaren und Sinnvollen der Technologie auseinandersetzen.
Im kommenden Frühjahr werden sich Lehrkräfte aus ganz Deutschland, die im Rahmen einer Bundestagung für mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht Hamburg besuchen, im neuen S1-Labor fortbilden.
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