Seehafenstraße jetzt Einbahnstraße

Achtung: In Richtung Harburg ist die Seehafenstraße ab der Einmündung Moorburger Straße bis Ende November gesperrt. Foto: Benjamin Klack/pixelio

Fahrbahn wird bis Ende November erneuert - Kosten: knapp drei Millionen Euro

Staugefahr im Harburger Binnenhafen: Die Seehafenstraße bekommt für knapp drei Millionen Euro eine neue Fahrbahn. Erst Ende November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin kann die Seehafenstraße nur als Einbahnstraße in Richtung Westen befahren werden.
Was genau ist geplant? Auf einer Länge von 820 Metern, zwischen dem Flutschutztor (Höhe Seehafenstraße 7) und der Einmündung Moorburger Straße, wird die Fahrbahn komplett erneuert. „Dies geschieht im so genannten Vollausbau, damit die Straße auch künftig dem Schwerlastverkehr gewachsen sein wird“, teilte die für den Hafenbereich zuständige Hamburg Port Authority (HPA) mit.
Die Linienführung der Fahrbahn wird sich nur im Bereich der Ecke Konsul-Ritter-Straße verändern. Hier entsteht eine 65 Meter lange Linksabbiegerspur. Bevor im März die eigentlichen Straßenbauarbeiten starten, wollen Vattenfall und Eon bereits neue Strom- und Gasleitungen verlegen.
Betroffen von den Arbeiten ist auch die KVG-Buslinie 157 (Hohenwisch - Bahnhof Harburg). In Richtung Harburg fallen die Haltestellen „Zweite
Hafenstraße“, „Konsul-Ritter-Straße“, „Wilhelm-Weber-Straße“, „Dampfschiffsweg“, „Blohmstraße“ und „Harburger Schloßstraße“ weg. Auf der
Ausweichstrecke gibt’s dafür die Haltestellen „Grumbrechtstraße“ und „Seehafenbrücke/ Amtsgericht“.
Für den kleinen Imbiss in der Seehafenstraße 15 kann die monatelange Buddelei das Aus bedeuten. Inhaber Hans-Jürgen Hallatsch befürchtet heftige Umsatzeinbußen. Bekommt er eine Entschädigung? HPA-Sprecherin Sinje Pangritz hält sich bedeckt: „Herr Hallatsch steht bereits in Kontakt mit unserer Abteilung Schadensservice. Seine Anfrage wird hier derzeit geprüft.“


Harburger Politiker beschweren sich, dass HPA nicht über die elfmonatige Sperrung der Seehafenstraße informiert habe. „Es gibt Defizite im Umgang miteinander“, so Jürgen Heimath (SPD). „Jeder murkst für sich herum und informiert nicht die anderen, die auch daran beteiligt sind.“
Dazu HPA-Sprecherin Sinje Pangritz: „Der Bezirk Harburg ist erstmalig Mitte April 2012 im Rahmen einer Tiefbauanzeige informiert worden.“
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