Schon wieder: kein Aufzug für Gehbehinderte

„Sicherheitsinspektion. Der Aufzug ist in Kürze wieder verfügbar“, hieß es im Oktober in Haus B. Jetzt hat der Fahrstuhl in Haus A seinen Geist aufgegeben. Foto: pr

In der Saga/GWG-Seniorenwohnanlage Grumbrechtstraße
funktioniert der Fahrstuhl nicht, Wasser lief in den Aufzugsschacht

Wieder Aufregung in der Seniorenwohnanlage Grumbrechtstraße. Im Oktober war im Haus B nach einem Wasserrohrbruch der Fahrstuhl defekt und konnte erst nach Wochen repariert werden. Jetzt gab es erneut einen Rohrbruch, diesmal in Haus A. Auch der Fahrstuhl funktioniert nicht mehr. „Ich kann aber nicht immer die Treppen hoch und runtergehen“, klagt der gehbehinderte Bewohner Uwe Piehl.
Hintergrund: Die Saga/GWG hat in der Grumbrechtstraße 106 schicke barrierefreie Seniorenwohnungen errichtet, die in vier Gebäuden windmühlenartig um eine Mitte gruppiert sind. Niemand musste Treppen steigen, dafür hatte man ja den Fahrstuhl.
Nach dem Wasserschaden am 3. Oktober mussten die Bewohner in Haus B über sechs Wochen auf den Fahrstuhl verzichten. „Wir haben unverzüglich den Hersteller eingeschaltet und mit der Reparatur beauftragt. Leider gibt es bei der zu erneuernden Steuerung Lieferfristen, die nicht verkürzt werden könne“, teilte die Saga/GWG damals mit.
Wie ist die Lage in Haus A? Immerhin leben hier rund 30 Senioren. „Der Schaden trat am Mittwoch 17. Februar, auf. Die Reparaturarbeiten konnten sofort eingeleitet werden. Es handelte sich um einen Rohrbruch der Wasserleitung. Das Wasser staute sich im Keller und lief auch in den Aufzugsschacht, was wir sehr bedauern“, erklärte Saga/GWG-Sprecher Michael Ahrens.
„Die Wasserversorgung des Hauses selbst konnte unmittelbar wieder hergestellt werden. Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer dauerhaften Lösung für den durch den Wassereintritt beschädigten Aufzug. Es folgen darüber hinaus weitere Trocknungsmaßnahmen. Die Mieter vor Ort wurden unmittelbar über diese Maßnahmen informiert.“
Wie lange die Bewohner auf ihren Fahrstuhl verzichten müssen, steht nicht fest. Saga/GWG-Sprecher Ahrens: „Zur Verbesserung der Situation suchen wir als Vermieter nach Klärung der – noch ungeklärten – Reparaturdauer aktiv den Kontakt zum Hausbeirat.“
Gibt es Hilfe für Senioren, die ihre Wohnung nicht allein verlassen können? Ja, bei Bedarf gibt’s Unterstützung von der Arbeiterwohlfahrt (AWO). „Die Kosten trägt selbstverständlich die Saga/GWG“, verspricht Michael Ahrens.
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