Schießerei in Wilstorfer Straße: ein Toter

Notärzte kämpften vergeblich um das Leben von Sokal B. Der Kosovo-Albaner erliegt noch am Tatort seinen Schuss- und Stichverletzungen. Foto: Zand-Vakili

Blutige Auseinandersetzung zwischen fünf Männern - Motiv noch völlig unklar

Bei einer blutigen Auseinandersetzung in der Wilstorfer Straße ist in der Nacht zu Sonnabend Sokol B. (32) ums Leben gekommen. Vier weitere Männer wurden zum Teil schwer verletzt. Die Mordkommission ermittelt.
Es war gegen 0.50 Uhr, als eine Polizeistreife in der Wilstorfer Straße bemerkte, dass aus einer Gruppe heraus Schüsse auf einen Mann abgegeben wurden. Anschließend flüchteten die Personen. Vor dem Gebäude der ehemaligen Polizeidirektion Süd, in dem jetzt die Wasserschutzpolizei untergebracht ist, fanden die Beamten zwei schwerverletzte Männer: Sokal B. und seinen Bruder Ramadan B. (36), beide stammen aus dem Kosovo.
Sokal erlag noch am Tatort seinen schweren Schuss- und Stichverletzungen. Sein lebensgefährlich verletzter Bruder wurde im Krankenhaus notoperiert, ist aber noch nicht über den Berg.
Bei der Sofortfahndung wurden Bilal B. (35) und Ahmed B. (38) festgenommen, wenig später Mehmed B. (29) in einem Krankenhaus entdeckt. Die drei Türken hatten zum Teil schwere Schnittverletzungen.
Die Spurensicherung fand am Tatort eine Axt, ein Messer sowie diverse Patronenhülsen - aber keine Schusswaffe. „Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch gänzlich unbekannt“, verlautete aus Polizeikreisen. Die Beteiligten haben bislang keine Aussagen gemacht.
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