Seit Monaten,oder sind es schon Jahre, existiert an der Unterführung von der Lüneburger Straße zum Seeveplatz ein Treffpunkt für Säufer .Gut, man kann sich fragen warum sie zum Säufer geworden sind, dies steht aber in meinem Beitrag nicht zur Debatte. Tagtäglich,so gegen 9 Uhr, versammeln sich an dieser Stelle die ersten Trunkenbolde.Dazu eine unterschiedliche Zahl von Hunden. Nach einer geraumen Zeit,wahrscheinlich wenn der genossene Alkohol seine erste Wirkung zeigt,geht die Pöbelei gegen die dort vorbei laufenden Leute los. Es wird gegröhlt und es werden provokante Worte geschrien. Gestank,Hundkot und Urin von Menschen machen das Atmen zur Qual. Obwohl das Bezirksamt sehr gut über diese Missstände Bescheid weiß, unternommen wird nichts. Wie lange sollen oder wollen wir diese Menschen noch dulden?
Ihr Artikel ist so sehr mit Moralin getränkt, dass mir beim Lesen speiübel wird.
Alkoholkranke Menschen - die Sie Trunkenbolde nennen - haben Hoffnungen, Träume, Verlustängste und Sehnsüchte wie Sie und ich. Diese Leute brauchen Mitgefühl, Aufmerksamkeit und Verständnis mehr als den moralischen Fingerzeig.
Wer am Rande unserer Gesellschaft lebt muss eingeladen werden wieder in die Gesellschaftsmitte zu kommen. Das Selbstwertgefühl, um diesen Weg alleine zu gehen, fehlt den meisten Betroffenen.
Im Übrigen kann man in der Harburger-City, die Unterführung von der Lüneburger Straße zum Seeveplatz auch ohne weiteres umgehen. Niemand muss sich also das Elend anschauen oder sich anpöbeln lassen.
Dennoch gehen meine besonderen Grüße heute an das Citymanagement Harburg. Ein Blick auf das von Frau Haymann angesprochene Problem könnte sicher nicht schaden!
Das ist ja schön, Dich hier mal wieder zu lesen! Mensch ich hatte die schönen Diskussionen mit Dir richtig vermisst. Da bin ich ja gleich motiviert hier wieder öfter reinzuschauen... ;-)
Zu Nancy: Ich sehe die seit Jahren offen gelebte Trinkerszene auch sehr kritisch, vor allem aber die vor dem Rathaus. Dort wird inzwischen etwas mehr kontrolliert und wohl auch mal ein Platzverweis ausgesprochen. Man versucht dort wohl zumindest ein weiteres ausufern einzudämmen und zusätzlichen Trinktourismus zu unterbinden. (Es kommen inzwischen ganz aus Stade Trinker mit der S-Bahn zum saufen nach Harburg, auch das merkt man erst wenn mal die Personalien angesehen werden)
Da die Trinker also zunehmend am Rathaus unter Druck geraten weichen sie natürlich, was aber keinen überrascht, auf andere "Treffpunkte" aus.
Das ist nun zwischenzeitlich der dunkle und unbeliebte Schmuddeltunnel geworden, der nebenbei gesagt heute ja schon gar nicht mehr da wäre, sondern mit Sand verfüllt, ein neuer offener Platz mit Cafe. Das sahen zumindest Pläne der Architekten und der alten Bezirksversammlung vor.
Der Tunnel ist ein untragbarer Zustand und die Trinkerszene davor auch, mir aber lieber als die provokative Szenerie direkt vor der Rathaustreppe.
Mal sehen ob der Tunnel noch renoviert wird in dieser Wahlperiode oder die regierende Partei angesicht bereits jetzt verdoppelter Kosten aufgibt und alles so bleibt wie immer in Harburg, nämlich mittelmässig.
Generell kann man über die Trinker denken was man will und soll ja auch nicht diskutiert werden aber das Wort Menschen in Anführungszeichen zu setzen kann man so nicht stehen lassen.
Solange wir uns, so herabwürdigend gegen andere Menschen verhalten brauchen wir uns nicht wundern das man uns mit Gegenwehr Luft verschafft.
Ich bin da eher mit den Kommentar von Volker Krutzke auf einer Wellenlänge,denn die Menschen sind alle unterschiedlich,die einen nennen die Menschen dann Trunkenbolde,die andere nennen die Menschen dann Säufer,nur aber immer zu Diskutieren wo man sie am besten wieder abschieben kann ist auch nicht die Lösung.Man sollte sie ansprechen und zuhören denn hinter jeden Menschen steht ein Schicksal.
Hier ist aber auch die Hilfe der Politik gefragt und nicht gleich die Polizei, denn die Polizei kann nur Platzverweise aussprechen und schon geht ein neuer Treffpunkt in Harburg los,denn wo sollen sie hin so spontan.
Mein Vorschlag wäre mit den Menschen im Gespräch zukommen,vielleicht kommt mehr raus als nur herabwürdigend zureden.
na dann machen Sie mal den Anfang!Große Schnauze haben kann jeder.Oder finden Sie es so doll wenn kleine Kinder durch Hundekot laufen müssen?Wie lange wird denn schon über dieses Thema "Trinkerecke" diskutiert?Den Leuten im Rathaus scheint es ja nicht im geringsten zu stören?Hauptsache die Trinker lungern nicht mehr vor dem Rathaus rum.Was in der City passiert,scheint doch egal zu sein.Neulich hörte ich persönlich daß eine alte Frau mit Rollator auf´s äußerte beschimpft wurde,die Worte möchte ich mir verkneifen.Soll ich vielleicht als Mutter mit meinen beiden Kindern zu diesen Typen gehen und ihnen meine Meinung sagen?Wenn sich nicht mal die Behörden um diesen Fall kümmern,wer dann?Vielleicht machen Sie den Anfang und reden mit diesen Leuten und laden sie noch auf ein Bier ein?
wer kritische Artikel über die Trinkerszenen-Treffpunkte in Harburg veröffentlich, sollte m. M. nach auch mit kritischen Gegenfragen rechnen. Ich bekomme den Eindruck, dass es Ihnen eher weniger um die Pöbeleien geht (denn die könnten Sie theoretisch auch an der Ecke Knoopstraße/Julius-Ludowieg-Straße oder auch im Hastedt-Park haben, dort wo die anderen Treffpunkte sind), sondern eher darum, dass Sie ungestört mit Ihren Kindern oder alleine Ihrem Shopping-Erlebnis nachgehen wollen. Es zwingt Sie keiner, durch die Unterführung an den Leuten vorbei zu gehen. Man kann wahlweise auch oben, Richtung Cinemaxx zum Marktkauf oder zum Phönix-Center weiter gehen.
Reichen Sie doch eine Petition gegen den von Ihnen genannten Störfaktor ein. Gehen Sie durch Harburg, sammeln Sie Unterschriften und reichen Sie das beim Rathaus bzw. beim Bezirksamt ein. Wenn es Sie so stört, dürfte Ihnen dies kaum schwer fallen.
Ich wurde auch schon des Öfteren von den Menschen, die sich auf dem Seeveplatz aufhalten, angepöbelt. Viele Leute, die ich kenne und die in Harburg wohnen, erging es ebenso. Meinen Bekannten, Freunden und mir ist aber auch durchaus bewusst, dass das nicht ernst zu nehmende Pöbeleien sind. Frei nach dem Motto "Die wollen nur spielen!" :-) (Entschuldigt zwar nichts, aber erklärt vieles.) Außerdem sind es immer noch Menschen, die nicht ohne Gründe dort stehen, sitzen, trinken und vor allem auch Gefühle haben. Ja, ich weiß, dass Sie das in Ihrem Artikel erwähnten. Trotzdem kommt mir Ihr Artikel sehr intolerant vor. Ich freue mich daher schon ein wenig auf die Leserbriefe, die eventuell im kommenden Wochenblatt veröffentlicht werden.
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bitte, alle leute die mit ihre hunde ohne leine herumlaufen - machen sie den kot ihre hunde weg!!! ich hab selber 2 hunde, aber wir müssen jeden tag hundekothaufen aus den weg gehen - überall auf den gehweg, sogar direkt vor die schule und kita eingänge, das ist echt unmöglich!
und alle die leute die sich die mühe mache, kottüten zu holen, mitzutragen, die benutzen um den hundekot aufzusammel und dann die geschlossen tuten...