Phoenix-Center: Kein Platz für Erweiterung

„Unser Hauptwettbewerber ist die Hamburger Innenstadt“, erklärt Thomas Krause (Centermanager Phoenix-Center). Foto: sl

150 Millionen Euro Umsatz 2011 - 34.000 Besucher täglich

Der Rubel rollt im Phoenix-Center. Mit 150 Millionen Euro lag der Umsatz des Einkaufszentrums 2011 auf dem Niveau des Vorjahres. „Extrem stark hat sich in den letzten zwölf Monaten der Bereich Gesundheit entwickelt“, berichtet Centermanager Thomas Krause. Pro Tag strömen rund 34.000 Besucher ins Center. Jeder Zweite kommt mit dem Pkw, 35 Prozent nutzen Bahn und Bus.
Während der Weihnachtszeit, als das Center mit bis zu 65.000 Besuchern rappelvoll war, ging im Parkhaus mehrfach nichts mehr. Autofahrer mussten bei der Ausfahrt teilweise über 60 Minuten warten. Das Problem: Pro Grünphase kommen nur wenig Linksabbieger aus dem Parkhaus heraus. Einfach die Ampel länger auf Grün schalten, geht wegen des angrenzenden Busbahnhofs nicht. „Eine Lösung ist nicht in Sicht“, bedauert Thomas Krause.
Eine andere „Baustelle“ scheint dagegen behoben: Seit gut einem Jahr kostet die Benutzung der Toiletten 0,50 Euro. Dafür gibt’s, wie von Autobahnraststätten bekannt, einen Gutschein - der an einigen Geschäften im Center eingelöst werden kann. Centermanager Krause: „Das ist inzwischen akzeptiert. Die Anlagen sind modern und sauber, die Beschwerden sind drastisch zurückgegangen.“ Außerdem werden im Gastro-Bereich Nutzungsbons kostenlos an Kunden abgegeben.
In gut zwei Jahren feiert das Phoenix-Center sein zehnjähriges Bestehen. Mietverträge laufen aus, „es wird Veränderungen geben“, so Thomas Krause. Gibt es Pläne, das Einkaufszentrums zu erweitern? „Es wäre toll, wenn das Center die Chance hätte, zu wachsen. Das würde den Standort Harburg voranbringen“, urteilt der Centermanager. Allerdings fehlt es an Platz. „Das Center ist an drei Seiten von Straßen umgeben. Und das Phoenix-Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist nicht geeignet für ein Einkaufszentrum.“
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