Perfekte optische Täuschung

Bayram Aba (Firma Horst Busch), Dirk Prilipp (Firma Brillux), Benjamin Mühlberg (Firma Horst Busch), Joachim Bode und Alexandra Chrobok (EBV), Erik Mahnkopf und Steffen Kuschkow (Firma Graco) und Jörn Becker (EBV) freuen sich über die neue Fassade am Haus Winsener Straße 45-49. Foto: EBV

Eisenbahnbauverein Harburg ließ historische Fassade
auf Häuserblock an der Winsener Straße zaubern

Die Häuser an der Winsener Straße 45 bis 49 sehen auf einmal irgendwie anders aus. Schicker. „Hier wurde ein Blick-fang geschaffen, an dem sich viele Harburger erfreuen können“, ist sich der Vorstand des Eisenbahnbauvereins Harburg (EBV) sicher.
Hintergrund: Bei den Wohnhäusern war ein Neuanstrich der Fassade nötig. Der EBV wollte mal ganz etwas anderes machen und entschied sich für eine besondere Lösung: Die Berliner Firma Graco zauberte den Anschein einer historischen Fassade auf die Gebäude, in Anlehung an die benachbarten Gründerzeithäuser.
„Auch wenn heute gestalterisch nicht mehr so aufwendige Fassaden gebaut werden, soll es tatsächlich zukünftig nur noch quadratisch-monotone Gebäude geben? Stadtplaner und Architekten wollen unbedingt ihre Art von ‘zeitgemäßen’ bauen umsetzen“, sagt EBV-Vorstand Joachim Bode. „ Zum Glück bedurfte es bei dieser Art von Bemalung keinerlei Zustimmung der zuständigen Behörden.“
Neben den Gebäuden Winsener Straße 45-49 und 51-55 wird jetzt auch der Uhrenturm an der Rosentreppe entsprechend künstlerisch gestaltet. Bode: „Die optische Täuschung ist nahezu perfekt. Sicherlich wird dieser Anblick alsbald in den digitalen Kanälen dieser Welt auftauchen.“
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.