O’zapft is

Gastronom Frank Blin, Tochter Laura und Betriebsleiter Julian Wengorz (v.r.) wollen mit dem Hofbräuhaus bayerisches Flair nach Harburg bringen. Foto: pr

Ex-Sobottka-Haus wird zum
Hofbräuhaus -
Eröffnung am 19. September

Von Sabine Langner.
Noch liegt eine dicke Staubschicht auf den Möbeln, und überall wuseln Handwerker herum, die hämmern, sägen, bohren und schrauben. Noch ist auch Geschäftsführer Frank Blin ganz gelassen. „Das schaffen wir! In wenigen Stunden ist hier alles fertig!“ Dieser Optimismus ist auch notwendig, denn am Sonnabend, 19. September, öffnet Frank Blin am Harburger Ring im früheren Sobottka-Haus ein bayerisches Hofbräuhaus mit rund 700 Plätzen. Die inoffizielle Eröffnung mit geladenen Gästen findet sogar schon vorher statt.
Was für Harburg eine Neuheit bedeutet, ist für Frank Blin schon fast Routine. Der 48-jährige gelernte Elektriker betreibt bereits ein Hofbräuhaus am Hamburger Speersort, an der Esplanade sowie am Berliner Alexanderplatz. Die Hamburger Häuser haben Platz für jeweils 1.000 Gäste, im Berliner Hofbräuhaus können sogar 3.000 Menschen feiern.

Schon bis Jahresende
ausgebucht

Dass in Harburg in unmittelbarer Nachbarschaft gleich zwei Gastronomie-Konzepte (das Engelsbräu und die O’Leary Sportsbar) gescheitert sind, schreckt Frank Blin nicht. Im Gegenteil. Vom ehemaligen Engelbräu hat der Wirt die Braukessel übernommen. „Am Speersort haben auch alle die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, und der Laden ist immer voll“, sagt der Hamburger. „Dort gibt es auch keine Parkplätze vor der Tür, aber dafür ist jeden Abend Feuer in der Bude. Wir sind in Harburg jetzt schon bis Ende des Jahres ausgebucht.“
Bodenständig, locker und entspannt ist das Motto vom neuen Hofbräuhaus. Die Mitarbeiter tragen alle bayerische Tracht, auf der Speisekarte stehen Haxen, Brotzeiten und Palatschinken. Die Gäste sitzen auf zünftigen Bänken an langen Tischen. Am Wochenende gibt’s Livemusik, und je nach Jahreszeit stehen neun bis zehn Sorten Bier auf der Speisekarte.
Rund 1,5 Millionen Euro haben Frank Blin und der Besitzer Horst Sobottka in den Umbau des ehemaligen Ladengeschäftes gesteckt. Neue Toilettenanlagen auf zwei Etagen waren ebenso notwendig wie neue Flucht- und Rettungswege, Brandschutzanlagen und nicht zuletzt der Einbau der schönen großen
Kupferkessel aus dem ehemaligen Engelsbräu.
Die Eröffnung wird exakt parallel zur Eröffnung des diesjährigen Oktoberfestes in München gefeiert.
Um Punkt 12 Uhr heißt es „O’zapft is!“
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1 Kommentar
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Deniz Neder aus Altstadt | 17.09.2015 | 14:07  
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