Ohne Spenden geht es nicht

Helmut Krusch, Annette Wichert (l.) und Sabine Kühn-Winter haben zusammen mit den anderen Elternratsmitgliedern bei über 130 Firmen um Unterstützung der KB Schule Elfenwiese nachgefragt. Foto: pr

Schule für Körperbehinderte an der Elfenwiese will zum 50-jährigen Bestehen im nächsten Jahr 50.000 Euro sammeln

Die Marmstorfer Schule Elfenwiese ist keine Schule wie viele andere. Über 40 der 153 Schüler sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Andere Schüler haben unterschiedliche Beeinträchtigungen und Behinderungen. Alle Kinder werden in kleinen Klassenverbänden mit acht bis zehn Schülern jeweils von einem Team aus Sonderpädagogen, Erziehern, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Praktikanten unterrichtet und gefördert. Im nächsten Jahr feiert die Schule für Körperbehinderte ihr 50-jähriges Bestehen. Für die Anschaffung von behindertengerechten Spielgeräten und Hilfsmitteln hat der Schulverein jetzt die Aktion „50 Jahre Schule Elfenwiese - 50.000 Euro Hilfe“ gestartet.
Das Problem: Aus eigenen Mitteln kann die Schule nicht alle benötigten Hilfsmittel wie spezielle Stühle oder auch Spielgeräte finanzieren. Ohne Spenden geht es nicht. Mit den angestrebten 50.000 Euro sollen zwei Vorhaben umgesetzt werden:
- die Anschaffung von 20 Thevo SIIS Stühlen. Bislang gibt es an der Schule nur sechs dieser Spezialstühle, die im dreimonatigen Wechsel von den Klassen genutzt werden. Einer dieser Therapiestühle kostet rund 1.200 Euro;
- die Einrichtung eines Rollstuhlfahrer-Karussels. Auf dem Schulhof gibt es nur wenige Spielgeräte, an denen „Rollstuhlkinder“ eigenständig spielen können. Mit diesem speziellen Karussell können bis zu drei „Rollstuhlkinder“ allein oder mit anderen Kindern zusammen spielen. Das Rollstuhlfahrer-Karussel kostet rund 25.000 Euro.
Der Schulverein der Körperbehindertenschule Elfenwiese ist unter Telefon 428 988-01 zu erreichen.


Derzeit besuchen 153 Schüler die Schule für Körperbehinderte Elfenwiese. „Dies ist die höchste Schülerzahl seit Bestehen der Schule vor nun fast 50 Jahren“, weiß Schulleiter Peter Holtz. Die integrativen Angebote an anderen Schulen haben offenbar keine Auswirkungen auf die Schülerzahlen an der Elfenwiese.
Peter Holtz: „Als spezielle Sonderschule mit einem sehr umfassenden Lern- und Förderangebot werden wir nicht nur von Seiten der Eltern nach wie vor stark nachgefragt, sondern auch immer wieder von anderen Schulen, die gerade bei komplexeren Beeinträchtigungen den Förderbedarfen ihrer Schüler nicht immer gerecht werden können.“
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