Neuland bleibt Wasserski-Paradies

Auf der Neuländer Wasserski-Anlage wurden 2011 sogar lang die Deutschen Meisterschaften im Cable Wakeboarding ausgetragen. Foto: pr

Neuer Betreiber für insolvente Wasserski-Anlage gefunden

Wasserski-Freunde im Hamburger Süden können aufatmen. Die insolvente Wasserski-Anlage in Neuland bleibt erhalten. Siegfried
Weckler (48) hat mit seiner Firma „Wasserski- und Wakeboard Hamburg GmbH“ den Betrieb von Peter Schattenfroh übernommen.
Die Saison 2013 wird ordentlich zu Ende geführt; getroffene Vereinbarungen für Veranstaltungen sowie Dauerkarten gelten weiter. Im September bleibt die Wasserski-Anlage geöffnet. Je nach Wetterlage soll auch im Oktober geöffnet werden. Der offizielle Neubeginn erfolgt erst 2014.
Der neue Chef Siegfried Weckler, Geschäftsführer der Hafenakademie Hamburg, kennt als Neuländer die Wasserski-Anlage seit Jahren. Wann ist die Idee zur Übernahme der Wasserski-Anlage entstanden?
„Der Wunschgedanke war schon immer da, mit der Insolvenz der Wasserskianlage Pinneberg und der damit verbunden Äußerung, das sich die Wasserskianlage Harburg in finanziellen Schwierigkeiten befindet, wurde dieser Gedanke konkreter“, so Weckler. „Als Harburger liegt mir diese Perle des Südens sehr am Herzen.“
Für die anstehende Sanierung hat der neue Eigentümer ein „vernünftiges Budget“ eingeplant. Was wird gemacht? Weckler: „Die Anlage bekommt diesen Winter ein neues Umlaufseil. Steganlage, Außenterrassen und sanitären Anlagen werden erneuert.“
Das Personal an der Neuländer Anlage hat Weckler komplett ausgetauscht. Die neuen Mitarbeiter - alle mit Namensschild und einheitlichem Outfit - sollen sich mehr um die Besucher kümmern. „Fast wie Animateure“, erklärt Siegfried Weckler.



Hintergrund
2003 eröffnete Peter Schattenfroh auf dem Neuländer Baggersee seine Wasserski-Anlage mit der 870 Meter langen fünfeckigen Bahn. Zuvor hatte er vier Standorte im Großraum Hamburg untersucht und sich dann für Neuland entschieden.
Mit vielen Aktionen und Events wurden Wassersportfreunde angelockt. 2011 fanden auf der Anlage im Neuländer Baggersee sogar die Deutschen Meisterschaften im Cablewakeboarding statt. Doch nach zuletzt verregneten Sommern und kalten Wintern ging dem Betrieb nach und nach die Puste aus. Peter Schattenfroh, der in Pinneberg eine weitere Wasserski-Anlage eröffnet hatte, muss-te einen Insolvenzantrag stellen. Warum wurde der erhoffte Investor nicht gefunden? Peter Schattenfroh: „Mit einem Insolvenzverfahren geht natürlich immer auch die Möglichkeit einher, dass zu gegebener Zeit ein solventer Bieter mit entsprechendem Gebot und eigenem, schlüssigen Fortführungskonzept gefunden wird. Das war hier der Fall.“
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