Nana „Satyria“ sucht ein neues Zuhause

Gut sechs Monate haben die acht Künstler für die Herstellung der Nana „Satyria“ gebraucht. Foto: pr

Acht Harburger Künstler haben die 2,20 Meter große Figur gemeinsam hergestellt – Besichtigung: Sonntag, 1. März

Sie ist 2,20 Meter groß, bunt, hat einen Durchmesser von fast einem Meter, verträgt keinen Regen und sucht ein neues Zuhause: die Nana „Satyria“. Am 1. März wird das Kunstwerk erstmals öffentlich präsentiert. Von 15 bis 17 Uhr im Rahmen des Sonntagscafés im Anker, Wallgraben 39. Wer die üppige Figur bei sich unterbringen möchte, sollte einfach einmal vorbeischauen.
Hintergrund: Bei „Anker – Der Hafen Verein für psychosoziale Hilfe Harburg“ kümmert man sich um Menschen mit psychischen Erkrankungen; versucht, sie in den Alltag zu integrieren. Ein Angebot: die Kreativgruppe. Unter Anleitung von Tilo Wilkens arbeiten hier derzeit acht Künstlerinnen und Künstler.
Im Juni 2014 entstand in der Gruppe die Idee, gemeinsam eine Nana nach Art der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (siehe Info) zu schaffen.
„Es wurden erst von jeder Künstlerin und Künstler zwei Körperteile auf ein Stück Papier gemalt. Anschließend haben wir die Teile zu einer Figur zusammen gefügt. Danach haben wir besprochen, was wir für Material brauchen und haben es eingekauft“, beschreibt Tilo Wilkens (Anker).
„Als erstes wurde dann ein Betonsockel gegossen und das Gerüst aus Maschendrahtzaun geformt. Der nächste Schritt war, die Nana mit drei bis vier Schichten Pappmaché einzukleben. Als die letzte Schicht getrocknet ist, wurde sie grundiert und anschließend von den Künstlerinnen und Künstlern nach deren Vorstellungen bemalt und zum Schluss bekam die Nana, die inzwischen Satyria hieß, eine Schicht glänzenden Klarlack.“
Im Januar wurde die Nana fertig, jetzt wird für sie ein Zuhause gesucht. Tilo Wilkens: „Es sollte ihr genügend Platz bieten und, wenn möglich, für viele Menschen sichtbar sein. Satyria muss aber im Trockenen stehen.“
Mehr Informationen gibt Tilo Wilkens unter Tel 77 35 19 oder per E-Mail unter Tilo.Wilkens@ der-hafen-vph.com

Nana
Nanas sind Plastiken der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930–2002), die mit der Bildersprache der Pop-Art sinnliche, farbenfroh gestaltete voluminöse weibliche Körper mit überdimensionierten Geschlechtsmerkmalen darstellen.
1974 wurden am Leibnizufer der Leine in Hannover drei bunte, voluminöse „Nanas“ aus Polyester aufgestellt. Sie wurden zum Grundstein der späteren Skulpturenmeile Hannover. Quelle: Wikipedia
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