Musikpreis gerettet

Harburgs „Kulturpapst“ Ernst Brennecke wird der Musikpreis-Jury angehören und sich um die Organisation kümmern. Foto: pr

Helms-Museum übernimmt Trägerschaft - Mäzen F. Peter Jungehülsing unterstützt - Preisverleihung am 25. Mai

Von Georg Janus.
Das gibt es nur in Harburg. In keinem anderen Hamburger Stadtteil wird ein eigener Musikpreis ausgelobt. Damit das so bleibt, hat jetzt das Helms-Museum die Trägerschaft für diesen Preis übernommen. Damit kann er am 25. Mai zum achten Mal vergeben werden.
Der Musikpreis besteht aus einem Ehrenpreis für eine Musikerpersönlichkeit, die sich nachhaltig um das Harburger Musikleben verdient gemacht hat. Außerdem werden ein Förderpreis, ein Sonderpreis und ein Publikumspreis vergeben. Diese sind mit 500 beziehungsweise 200 Euro dotiert.
Sie werden an junge Musiker bis zu 25 Jahren gehen, die in Harburg geboren sind, hier leben oder arbeiten, studieren oder zur Schule gehen. Einzige weitere Bedingung: Das Musikstück - egal ob Klassik, Rock, Musical,Pop, Jazz oder Country - muss aus der Zeit nach 1945 stammen. Auch die Besetzung spielt keine Rolle. Die Bewerber stellen sich am Tag der Vergabe einer hochkarätigen Jury, die dann die besten Musiker ermitteln.
Für Rainer-Maria Weiss, den Direktor des Helms-Museums, war es eine Selbstverständlichkeit, mit dem Museum die Trägerschaft zu übernehmen: „Dieser Preis ehrt Harburg, dieser Preis hebt Harburg von den anderen Stadtteilen ab. Es wäre schade gewesen, wenn dieser Preis verloren gegangen wäre."
Selbstverständlich werden Preisvergabe und Wertungskonzert jetzt im Saal des Helms-Museums stattfinden. Die Veranstaltung am 25. Mai beginnt um 15 Uhr. Die Laudatio auf den Ehrenpreisträger hält Bezirksamtsleiter Thomas Völsch.
Für den finanziellen Hintergrund wurde der Mäzen F. Peter Jungehülsing (Leiter des Bestattungsunternehmens Albers) gewonnen, der nicht nur den Verein Alter Friedhof leitet, sondern auch ein Stipendium für junge Pianisten vergibt.
Bewerbungen für den Förderpreis sind bis zum 30. April zu richten an: Ernst Brennecke, Dahlienweg 13, 21218 Seevetal oder per e-Mail an e.brennecke @t-online.de
Vorschläge für den Ehrenpreis werden ebenfalls unter diesen Anschriften entgegengenommen, hier gilt aus organisatorischen Gründen der 31. März als letzter Termin.
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1 Kommentar
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Manfred Hagel aus Harburg | 20.02.2013 | 22:17  
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