Michelle (8) braucht eine Wohnung im Erdgeschoss

Susanne Hofmann und ihr Lebensgefährte André Kruschke suchen Hände ringend eine neue Wohnung für ihre kleine, kranke Tochter Michelle (mi.). Foto: sl

Susanne Hofmann kann ihr todkrankes Kind nicht mehr die Treppen hoch und runter tragen

sabine langner, harburg
Noch vor einem Jahr war Michelle (8) ein kerngesundes, kleines Mädchen, das am liebsten den ganzen Tag durch den Garten tobte. Doch seit Anfang des Jahres steht das Leben von Michelle und ihrer Familie auf dem Kopf. „Im Januar schielte sie plötzlich und die Sprache wurde so verwaschen“, berichtet ihre Mutter Susanne Hofmann. Nach vielen Untersuchungen war klar: Michelle hat einen seltenen Gehirn-Tumor. „Der Tumor ist inoperabel“, sagt die verzweifelte Mutter. „Die Ärzte sagen, dass meine Tochter höchstens noch vier Jahre lebt.“
Verstärkt wird dieses Familiendrama noch dadurch, dass die Wohnung in der Anzengruberstraße, in der die Familie im dritten Stock in einer Drei-Zimmer-Wohnung lebt, voller Schimmel ist. „Wir könnten mit dem Schimmel leben“, sagt André Kruschke, Lebensgefährte von Michelles Mutter. „Aber für die Lütte ist das noch zusätzlich eine Katastrophe. Wir brauchen ganz schnell eine neue Wohnung.“
Doch das ist trotz Dringlichkeitsschein schwierig. Susanne Hofmann zahlt einen alten Kredit ab. Ihr Lebensgefährte hat eine Privatinsolvenz angemeldet. Er hat zwar einen ungekündigten Job als Erd- und Tiefbauer, aber die alten Schulden haben für beide einen negativen Schufa-Eintrag zur Folge. „Wir hatten beide noch nie Mietschulden, aber wenn ein Vermieter die Schufa-Einträge sieht, dann winkt er sofort ab“, sagt André Kruschke verzweifelt.
Aber so, wie die Familie jetzt lebt, kann es nicht weiter gehen. Michelle, durch den Tumor in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt, hat durch die Gabe von Cortison auch noch so viel Gewicht zugelegt, dass ihre Mutter sie nicht mehr die Treppen hoch und runter tragen kann. „Wir brauchen eine Wohnung im Erdgeschoss oder in einem Haus mit Fahrstuhl am liebsten in Harburg“, bittet Susanne Hofmann um Hilfe. Wer helfen kann, kann André Kruschke unter Telefon 0176-84 55 27 76 anrufen.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.