Mehr als 100 Anwohner helfen Flüchtlingen

Büro-Übergabe an die Flüchtlingshilfe: Holger Knappe (Haspa), Hans-Joachim Schulz (Geschäftsführer Channel Hamburg), Gorch von Blomberg (Kulturwerkstatt Harburg), Heinrich Wilke (Süderelbe AG) und Arent Bolte (v.l., Haspa). Foto: pr

Haspa stellt der Flüchtlingshilfe Binnenhafen Büro
in der Harburger Schloßstraße zur Verfügung

224 Flüchtlinge sollen im Harburger Binnenhafen auf dem Wohnschiff „Transit“ ein neues Zuhause finden. Vorrangig Familien mit Kindern, aber auch Alleinstehende aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und dem Irak. Bislang sind 60 Plätze belegt. Um den Neu-Harburgern die Eingewöhnung zu erleichtern, haben über 100 Anwohner und Mitarbeiter von im Hafen ansässigen Firmen die Flüchtlingshilfe Binnenhafen ins Leben gerufen. Als Anlaufstelle und Büro der Flüchtlingshilfe dienen die ehemaligen
Haspa-Räume in der Eros-Bar, Harburger Schloßstraße 14.
„Wir möchten unterstützen und helfen“, betonte Holger Knappe, Haspa-Regionalbereichsleiter Privatkunden Süd-Ost, bei der Schlüsselübergabe an die Flüchtlingshilfe.
Die Harburger Initiative hat sich viel vorgenommen: Die „WillkommensLotsen“ arbeiten bereits ihren Dienst auf, weitere Angebote wie Sprachkurse oder Mutter-Kind-Gruppen sollen folgen. Außerdem wird an einer Website und einem Info-Flyer gearbeitet.
Das Büro in der Schloßstraße ist vorerst nur montags und dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Schon bald sollen die Öffnungszeiten verlängert werden.
Wer Lust hat, ehrenamtlich zu helfen, kann sich per E-Mail an info@fluechtlingshilfe-
binnenhafen.de wenden oder direkt im Büro vorbeikommen. Gesucht werden auch Bürger mit ausländischen Wurzeln, die aus eigener Erfahrung über die Eingewöhnung in Deutschland berichten können.

Flüchtlingshilfe
Binnenhafen

Die „Flüchtlingshilfe Binnenhafen“ – zu deren Koordinationsgruppe unter anderem channel hamburg, Süderelbe AG, KulturWerkstatt Harburg, die TU Hamburg-Harburg und deren Technologietransfergesellschaft TuTech gehören – besteht aus vielen Helfern der umliegenden Firmen und Anwohnern.
„Wir hatten glücklicherweise das Privileg, dass wir bereits Monate im Voraus mit der Planung beginnen und somit eine gut durchdachte Struktur aufbauen konnten“ so Gorch von Blomberg (KulturWerkstatt Harburg). „Wir haben einen wohltuenden Kontakt zu ‘Fördern & Wohnen’, man ist dort froh, dass es die ‘Flüchtlingshilfe Binnenhafen’ gibt. Wir bieten Transparenz und Struktur und können so prima zusammen agieren und nicht gegeneinander arbeiten“.
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