"Man muss doch auch mal das Positive sehen!"

Wera-Maria Beenk freut sich über positive Veränderungen in Harburg. Foto: sl

Serie: Harburger kommen zu Wort. Heute: Wera-Maria Beenk

SABINE LANGNER, HARBURG.
Wera-Maria Beenk ist gebürtige Harburgerin, „überzeugte Harburgerin und nie weggekommen“, wie sie lächelnd erzählt. Viele Jahre hat die 67-Jährige im Haus der Kirche gearbeitet. Jetzt nach ihrer Pensionierung arbeitet sie ehrenamtlich im Weltladen in der Julius-Ludowieg-Straße.
Ärgerlich und traurig wird die Heimfelderin, wenn sie durch die Lüneburger Straße geht. „Gerade der Bereich vor Marktkauf und vor allem dieser unselige Tunnel sehen fürchterlich aus. Das ist wirklich ein Schandfleck. Ich verstehe auch gar nicht, warum es keine korrekten und legalen Möglichkeiten geben soll, hier etwas zu tun.“ Gleichzeitig lobt Wera-Maria Beenk aber auch die Bemühungen, die sie in der letzten Zeit in der City sieht: „Ich finde es toll, dass sich die Geschäftsinhaber und Hausbesitzer zusammen getan haben und versuchen, hier etwas auf die Beine zu stellen“, freut sie sich. „Die bepflanzten Beete sind schön und auch die Idee, hier einen Kultursommer zu veranstalten fand ich prima. Schade, dass es so viel geregnet hat.“
Ganz begeistert ist sie vom neuen Max-Schmeling-Park zwischen dem Rathaus und dem Helmsmuseum. „Die Blumen sind herrlich und es ist doch auch super, dass der Tunnel schon so lange weg ist. Man muss ja auch mal die positiven Dinge sehen“, sagt sie.
Richtig gern ist Wera-Maria Beenk an der Außenmühle und in der Haake. Einen unübertroffenen Vorteil sieht sie darin, dass sowohl Wald als auch Wasser so schnell zu erreichen sind. Beim Thema Einkaufen hat Harburg allerdings das Nachsehen bei Familie Beenk. „Lebensmittel kaufen wir natürlich hier, aber wenn mein Mann und ich nach Kleidung suchen, fahren wir lieber nach Buxtehude. Dort gibt es eine schöne Atmosphäre und eine große Auswahl.“
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