„Mal schnell einkaufen“ ist im Binnenhafen unmöglich

Eine Apotheke gibt’s schon im Binnenhafen, jetzt fehlt noch ein Lebensmittelgeschäft. Foto: mag

Lorenz + Partner plant ein Geschäftshaus mit Lebensmittelmarkt
zwischen Theodor-Yorck-Straße und Östlichem Bahnhofskanal

Von Bernhard Bruno.
Mehr als 1.000 Menschen werden demnächst zwischen der Verkehrsader B73/Eisenbahn und der Sü-derelbe wohnen. Außerdem arbeiten im Channel Hamburg rund 5.000 Menschen.
Verhungern werden sie alle nicht. Wer aber keine Lust hat, täglich in eines der Res-taurants oder einen der Imbisse zu gehen, hat schon ein Problem. Wer gut zu Fuß ist, kann sich fast täglich auf dem Harburger Wochenmarkt oder in einem der umliegenden Lebensmittelgeschäfte versorgen. Dennoch sind die Rufe nach besseren Einkaufsmöglichkeiten im Binnenhafen nicht mehr zu überhören. So sagt Annika Meyer, Eventmanagerin von der Elbloge am Veritaskai: „Wir werden immer wieder von unseren Gästen auf Einkaufsmöglichkeiten angesprochen. Und für uns wäre es schön, wenn wir nach der Arbeit mal eben schnell noch einkaufen könnten.“
Projektentwickler Frank Lorenz hat die Rufe auch nicht überhört. Auf dem rund 6.500 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Theodor-Yorck-Straße und dem Östlichen Bahnhofskanal, das die Lorenz + Partner Projektentwicklungsgesellschaft mbH gerade von der aurelis Real Estate gekauft hat, will er ein Büro- und Geschäftshaus bauen – mit einem kleinen Lebensmittelmarkt und einer Drogerie. Lorenz: „Der nächste Schritt wäre dann ein Lebensmittel-Vollsortimenter.“
Das Bezirksamt hat von diesen Plänen gehört, konkret sind sie indes noch nicht. Sprecherin Bettina Maak: „Es gab im Frühjahr 2013 mal ein Gespräch, seither haben wir nichts mehr davon gehört.“ Deshalb haben die Bezirkspolitiker das Thema wohl noch nicht aufgegriffen.
Auch die Idee eines Markthändlers vom Sand ist bisher noch ziemlich vage. Er gäbe einem Marktstand im Binnenhafen, zum Beispiel auf dem Kanalplatz, durchaus gute Chancen. Er will mit dieser Idee aber nicht vorpreschen, weil er sich nicht den Ärger seiner Kollegen einhandeln will.
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1 Kommentar
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Andreas Steffes aus Harburg | 19.02.2014 | 12:22  
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