Lüneburger Tor wird zur „Schafwiese“

Inspiriert vom Namen des Platzes werden die für die Lüneburger Heide typischen Schafe als Spielgeräte gewählt. Foto: bid

Umbauarbeiten sollen bis Ende August abgeschlossen sein

Die Harburger City wird weiter aufgehübscht. Der noch eher triste Bereich am Lüneburger Tor soll in einen attraktiven Stadtplatz umgewandelt werden, auf dem künftig auch Veranstaltungen stattfinden können. Die Umbaukosten betragen rund 80.000 Euro. Davon zahlen der Bezirk und die im BID Lüneburger Straße zusammengeschlossenen Grundeigentümer jeweils 40.000 Euro.
Was genau wird gemacht? Der Umbau umfasst eine neue Anordnung und Erneuerung der Spielgeräte vor der Hamburger Volksbank, Pflas-terarbeiten zur Wiederherstellung der ursprünglichen Gestaltung sowie die Errichtung eines Stromanschlusses. Die Straßenleuchte wurde bereits an den Rand des Platzes versetzt.
Holzschafe zum Wippen, ein kleines Schafskarussell sowie Geräte zum Klettern und Spielen sollen das Lüneburger Tor in eine „städtische Schafwiese“ verwandeln. Zusammen mit den Bänken und Drehstühlen „wird ein Ort zum Verweilen und Spielen inmitten der Harburger Fußgängerzone geschaffen“, heißt es in einer Mitteilung des BID Lüneburger Straße. Margit Bonacker (konsalt/BID) ist sich sicher: „Mit der Neugestaltung des Stadtplatzes Lüneburger Tor wird ein wesentlicher Impuls für die weitere Belebung der Harburger Innenstadt gegeben.“
Die Arbeiten sollen Ende August abgeschlossen sein.


Bei einem „Business Improvement District“ (BID) wird jeder
Grundeigentümer eines bestimmten Gebietes drei Jahre lang zur Kasse gebeten. Mit dem so eingenommenen Geld sollen Maßnahmen zur Verbesserung des Umfeldes - hier: der Lüneburger Straße - finanziert werden. Die Kosten pro Grundeigentümer sind abhängig vom Wert der Immobilie. Zum BID Lüneburger Straße II gehören 110 Grundeigentümer.
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